Christa Biederbick
1940 geboren in Balve/Westfalen,
1958 bis 62 Grafikstudium an den Werkkunstschulen Dortmund und Münster,
1964 August-Macke-Förderpreis Meschede,
1964 bis 70 Studium der Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Berlin West bei Professor Bachmann,
1969 Meisterschülerin der Hochschule der Künste Berlin West,
1969 1991 freie Bildhauerin,
1976 Eintritt in die Gruppe Zebra,
1977 Gaststipendium der Villa Massimo Rom,
1978 bis 1979 Jahresstipendium der Villa Massimo Rom,
1988 Gastdozentur an der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung „Pentiment” Fachhochschule Hamburg.
1991 Professur für Bildhauerei an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
1991 Ordentliches Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
Mitglied des Künstlersonderbundes
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
Christa Biederbick lebt in Berlin.
„Frau am Tisch”,
1975-1976,
Polyester und Plexiglastisch,
116 x 120 x 100 cm (lebensgroß)
„Sitzendes Mädchen”,
1981,
Polyester und Holzstuhl,
100 x 45 x 72 cm (lebensgroß)
Christa Biederbick
„Badende”, (Detail für die vielfigurige Skulpturengruppe, Arbeitsfoto im Atelier)
1983,
Holz bemalt (lebensgroß)
Christa Biederbick
„Ein Tag am See”,
1987 1988,
Holz bemalt (lebensgroß)
Christa Biederbick
„Ein Tag am See” (Detail)
1987 1988,
Holz bemalt (lebensgroß)
„Familienfoto aus der Kriegszeit”, (aus einer Folge von 10 Skulpturen)
2000 - 2004,
Polyester (ca. 50 x 70 x 45 cm)
Ausstellungen (Auswahl)
1968 Ostwallmuseum Dortmund (E)
1969 Morgner-Haus Soest (E)
1971 „Aktiva 71”, München und Münster
1973 Haus am Lützowplatz Berlin (F)
1973 Staatliche Kunsthalle Berlin (E)
1974-85 Deutscher Künstlerbund
1975 „Figürliche Plastik”, Kunstverein Göttingen
1977 Goethe-Institut Rom
1977 Gruppe ZEBRA (Wanderausstellung), Skopje, Sarajewo, Belgrad, Aalborg
1977 und 1979 „Beispiele realistischer Plastik in Europa”, Kunsthalle Bremen
1978 „Berlin a critical View: Ugly Realism 20s-70s”, Institute of Contemporary Arts, London
1978-80 Gruppe ZEBRA, Kunsthalle Bremen,
1978 Galleria Nazionale d'Arte Moderns Rom,
1978 Erholungshaus Bayer AG Leverkusen;
1978 Kunsthaus Hamburg,
1978 Neuer Berliner Kunstverein Berlin,
1978 Mathildenhöhe Darmstadt
1979 Ruhrfestspiele Recklinghausen
1980 und 1981 „Liebe - Dokumente unserer Zeit” Kunsthalle Darmstadt und Kunstverein Hannover
1981 „Skulptur im öffentlichen Raum”, Wallanlagen Bremen
1981 Galerie Rose, Hamburg
1983/84 Siebenfigurige lebensgroße Gruppe für die Berliner Polizeidirektion 2 West
1984 „Berliner Künstlerinnen”, Kunsthaus Zürich
1984 Kunsthalle Kiel (E)
1984-85 Drei Brunnen für den Rosengarten der Bundesgartenschau in Berlin
1985 Wanderausstellung „Die andere Eva”
1986 Zweites Internationales Bildhauersymposion, Durbach
1986 Biennale an der Ruhr „Reibungen”, Städtische Galerie Schloß Oberhausen
1987 „Rätsel Wirklichkeit”, Kunsthalle Darmstadt
1987 Ladengalerie Berlin (E)
1988 „Bildhauerinnen im Mittelpunkt”, Rathaus Schöneberg Berlin
1989 Galerie Rose Hamburg (E)
1990 Kunstverein Unna (E)
seit 1993 Teilnahme an allen Ausstellungen des Künstlersonderbunds; Gropiusbau Berlin
1995 Freie Akademie der Künste Hamburg (E)
1997 „Plastik aus Plastik”; Cubus Kunsthalle Duisburg und Städtische Galerie Rosenheim
1999 Bildhauersymposion mit Studenten in Lugnano
1999 Just Art Galerie Berlin (E)
2000 „Traumschiff der Narren”; Kunsthalle Berlin
2000 Dominikanerkirche Osnabrück
2001 Hypothekenbank und Bank im Bistum Essen
2001 Bildhauersymposion mit Studenten in Huerta, Salamanca
2001 „Soldat”, Waschhaus Potsdam
2002 Casa de las Conchas, Salamanca, Spanien
2003 Zamora, Spanien
2004 Centre Cultural Caja Duero, Plasencia, Spanien
2005 Stadtgalerie Kiel
2005 Städtische Galerie im Park, Viersen
2005 Freie Akademie der Künste in Hamburg
2010 Kunsthalle Brennabor, Brandenburg
2011 Galerie Rose, Hamburg (E) parallel mit
2011 Freie Akademie der Künste Hamburg (E)
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Drei Brunnen für den Rosengarten der Bundesgartenschau in Berlin
nach Themen aus Hieronymus Bosch' „Garten der Lüste"
1984 1985, Bronze und Marmor



Bibliografie (unvollständig)
1972 Horst Biewald, Berliner Künstler im Gespräch...
1972 „Biederbicks Kunststoffmenschen” (Fernsehfilm) Ingeborg Euler, ZDF
1975 Armin Schreiber, Apex-Interview
1979 Jörg Krichbaum/Rain A. Zondergeld „Künstlerinnen von der Antike bis zur Gegenwart”, Dumont-Taschenbücher
1979 Peter Sager, Gruppe Zebra, ZEIT-Magazin
1979 Gottfried Sello (Fernsehfilm)
1981 Kunstmagazin „art”: „Plastik. Neuer Trend mit Tradition”
1982 Ulrike Evers „Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts”, Ludwig Schultheis Verlag
1984 „Italienische Reisen. Deutsche Künstler und ihr Italienbild 200 Jahre nach Goethe. Eine Auswahl”. Herausgegeben von Karlheinz Kubik und Dirk Rose. Hamburg
1984 „Sex Female Occupation Artists. The Art of Contemporary Women Compiled by Nicholas Treadwell”, London
1984 „Zu Besuch bei den Biederbicks” (Fernsehfilm) Ingeborg Euler, ZDF
1987 „Zur Physiologie der Bildenden Kunst. Künstlerinnen, Multiplikatorinnen, Kunsthistorikerinnen. Berlin 1985 bis 1987. Porträts, Materialien, Register.” Herausgegeben von Inge Huber und Karoline Müller, Berlin W.
1989 „Christa Biederbick-Tewes Skulpturen 1983 1988” Ausstellungskatalog mit einem Essay von Gisela Breitling „Die Schwere und die Leichtigkeit der Körper: Über Christa Biederbick-Tewes", Galerie Rose Hamburg
2001 „Christa Biederbick. Menschenbilder” Ausstellungskatalog Essen
2005 „ZEBRA 4 Jahrzehnte Realismus", Stadtgalerie Kiel, Städtische Galerie Viersen, Freie Akademie der Künste Hamburg
2009 Michael Nungesser, Bodo Rau (Hrsg.) „Christa Biederbick Bildhauerisches Werk 19692009”, Salamanca
Zahlreiche öffentliche Ankäufe und Skulpturenaufträge für den öffentlichen Raum (Auswahl):
„Arbeitspause” (1971), Polyester, und das „Mädchen auf rotem Tuch” (1971/72), in Bronze ausgeführt, befinden sich im Sommergarten am Funkturm.
Die Polyesterversion „Mädchen auf rotem Tuch” und die große Gruppe „Eishockeyspieler" (1974, Polyester) wurden von der Berlinischen Galerie angekauft und
die große Skulptur "Schlafende" (1969) von der Kunsthalle Bremen.
Die Gruppe aus sieben lebensgroßen Bronzefiguren „Straßenszene” (1983/84) steht auf dem Platz vor dem Gebäude der Polizei in Berlin- Spandau,
die lebensgroße „Kleine Reiterin" (1986), Holz bemalt 3,5x2,5x4m, in Durbach,
die drei großen Brunnen (1984/85) aus Bronze und Marmor befinden sich im Rosengarten der Bundesgartenschau in Berlin,
„Junge mit Cernie” (1986) Bronze, lebensgroß in Berlin
„Hyppocampenreiter” (1999) Peperinostein 1,8x1,4x0,4m in Teverina (Italien)
„Nixe” (2000) Bronze 2,13x1,73x0,65 m in Bahnitz
„Escalera hacia el Rio y el Cielo”, (2001) Zement 0,75x27,5x2,8m in Huerta (Spanien)
„Kuhgeschichte” (2006, gemeinsam mit Karlheinz Biederbick) Bronze 2x0,7x0,4m in Bahnitz





„Christa Biederbick Bildhauerisches Werk 19692009”
Edition von Michael Nungesser und Bodo Rau.
Format 31 x 24 cm, 412 S., fadengeheftet, Hardcover
Sonderpreis zur Ausstellung 2011: 28,-€
>Wikipedia (Biographie)