Termine

> 7 malen am Meer 2010

> Louis

> Andreas Homberg

> Albert Schindehütte

> Edda Henschel: „Die Welt im Ei” (2010)

> Gudrun Brüne

> Hilary Rosen

> Annelise Hoge

> Sommer 09: Lipp Hafenbilder u.a.

> 7 malen am Meer 2009

> Karlheinz Biederbick

> André Krigar

> Antje Fretwurst-Colberg

> Augustin Martin Noffke

> Meike Lipp

> Christine Reinckens

> 7 malen am Meer

> „Innenräume”

> Gocha Gulelauri

> Simon Gaon

> Andreas Homberg

> Birgitt Bolsmann Gedächtnisausstellung

> Corinna Weiner

> „Landschaften”

> „7 malen am Meer” (2007)

> André Krigar „Bekenntnisse eines Stadtmalers"

> Louis: „Vor und hinter dem Deich”

> Falko Behrendt und Andreas Homberg: „Gemeinsam”

> Michael Fieseler, Malerei

> Reinhard Stangl „Geschlossene Gesellschaft”

> Galeriekonzert „und die Nacht hat ihre Lust!”

> Sighard Gille „Die Magd”

> „Sommerbilder”

> „7 malen am Meer” (2006)

> Justine Albronda und Edwin Hagendoorn „Innenräume”

> Edda Henschel „Die Welt im Ei”

> Janosch „Retrospektive der Radierungen”

> Kabarettprogramm „Wenn Ärzte lieben”

> Andreas Homberg

> Häfen, Meer und Ringelnatz

> Amsterdamer Realisten

> Brian Fitzgibbon, Neue Bilder und Holzreliefs

> „7 Maler am Meer” (2005)

> Ausstellung „Die Leipziger Schule – gegenwärtig I”

> Ausstellung Jürgen Leippert, „Wirklichkeit kommt nur in sich selber vor.”

> Ausstellung Edda Henschel, „Die Welt im Ei”

> Ausstellung Simon Gaon, „New Yorker Bilder”

> 2. Literarischer Abend „Robert Gernhardt: Hinter der Kurve”

> 1. Literarischer Abend „Helmut Gentsch liest Anton Tschechow”

> Bilder und Papierarbeiten zur Literatur: „Hinter der Kurve”

> Michael Fieseler „Neue Bilder”

> „Neuerwerbungen der Galerie”

> Die Künstlergruppe „HINAUS“

> André Krigar „Stadtlandschaften und Figurenbilder"

> Sonderausstellung Ostern, Edda Henschel

> Frühlingsausstellung

> Ernst Voss „schwarz und weiss"

> Weitere, bereits gelaufene Ausstellungen

Ausstellung 23. Juli bis 21. August 2010
„7 malen am Meer”

Ulrich Baehr
Sibylle Bross
Bernd Krüerke
Andrea Streit
Ernst Voss
Till Warwas
Sigurd Wendland

Eröffnung am Donnerstag, dem 22. Juli 2010 um 19 Uhr
in Anwesenheit der Künstler

Die Ausstellung findet in Kooperation mit den „3 Kaiserbädern” auf Usedom statt, die das Pleinair der sieben Maler organisiert haben.

> Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. (Download als PDF 2,6 MB)

> Ausstellungsinformation (Download als PDF 147 KB)

> Website „3 Kaiserbäder”

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Ulrich Baehr
Blaues Auge
2010, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm

Sibylle Bross
Sandbank
2010, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Bernd Krüerke
Vorsaison
2010, Öl auf Leinwand, 50 x 55 cm

Andrea Streit
Hüh
2010, Aquarell auf Leinwand, 40 x 40 cm
Ernst Voss
Grill
2010, Öl auf Leinwand, 40 x 60 cm
Till Warwas
Strand in Ahlbeck
2010, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Sigurd Wendland
in Bansin
2010, Öl auf Leinwand, 65 x 40 cm

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Ausstellung 25. Juni bis 17. Juli 2010
Louis

Malerei

> Faltblatt zur Ausstellung (Download als PDF 188 KB)

> Website Louis

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Louis
Caille
2009, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Louis
Warmer Herbst
2007, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Louis
Welcome
2009, Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

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Ausstellung 21. Mai bis 19. Juni 2010
Andreas Homberg
Neue Bilder

Eröffnung am Donnerstag, dem 20. Mai um 19 Uhr durch
Dr. Hela Baudis.

> Faltblatt zur Ausstellung (Download ca. 168 KB)

> Katalog zur Ausstellung (Download ca. 1,7 MB)

> Andreas Homberg, Kurzinformation

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Andreas Homberg
„Salzwiesen”
2010, Öl, 74 x 80 cm

Andreas Homberg
„Besuch in der Speicherstadt”
2010, Öl, 160 x 120 cm

Andreas Homberg
„Heckenrosen”
2009, Öl, 160 x 70 cm

Andreas Homberg
„Skulpturen bei Spandau”
2010, Öl, 80 x 70 cm
Andreas Homberg
„Defilee”
2010, Öl, 160 x 120 cm

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Ausstellung 9. April bis 15. Mai 2010
Albert Schindehütte
Eine Auswahl an Zeichnungen und graphischen Blättern von seinen Anfängen 1957 bis heute…

Eröffnung am Donnerstag, dem 8. April um 19 Uhr durch
Professor Dr. Heiner Boehncke.

> Faltblatt zur Ausstellung (Download ca. 164 KB)

> Albert Schindehütte, Kurzinformation

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Albert Schindehütte
„Geh, du schwarze Amsel!” 1. Fassung
2006, Tusche, 65 x 50 cm

Albert Schindehütte
Tuschzeichnung
2007, Tusche, 42 x 59 cm

Albert Schindehütte
Tuschzeichnung
2007, Tusche, 42 x 59 cm

Albert Schindehütte
„…zu neuen GeStaden
2007/2008, Holzschnitt, 334 x 193,5 cm

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Kleine Sonderausstellung im Schaufenster bis Ostern 2010
Edda Henschel
Die Welt im Ei”

Miniaturszenen in echten Hühner- und Gänseeiern

Ein Besuch in Haremsgemächern, Bergsteiger beim Erklimmen eines Gipfels, Beobachten von Giraffen bei einer Safari - diese Bilder sind nicht auf Leinwand gemalt. Die Künstlerin Edda Henschel baut Miniaturszenen in Eier ein. Zu sehen in der Galerie Rose am großen Burstah. Jedes Jahr vor Ostern entsteht eine neue Welt.

Millimeterarbeit in Hühner- und Gänseeiern
Nur wenige Zentimeter lang sind die Kunstwerke von Edda Henschel. Ihre Arbeit hat sie über viele Jahre perfektioniert. Und das mit viel Witz und Präzision: der Mönch, der dem Alkohol zuspricht und seinen Bruder alleine schuften lässt. Und der Galerist, der lieber Bier trinkt, als sich die Ausstellung anzusehen.

Fräsen wie beim Zahnarzt
Sie durchstöbert Spielzeugläden, Flohmärkte und Bastelgeschäfte. Die handwerklichen Schritte am Ei hat sie selbst entwickelt. Es klingt ein bisschen wie beim Zahnarzt, wenn die Eier mit einer Bohrmaschine ausgefräst werden. Nur ganz selten geht was kaputt, die Designerin achtet auf Qualitätsware mit dicken Schalen. Edda Henschel bereitet die Bühne für ihre kleinen Geschichten. Ihre Phantasie scheint grenzenlos. Von Ei zu Ei hüpft sie durch verschiedene Länder und Zeiten. "Die Welt im Ei" - ein wirklich treffender Name für die Ausstellung.

Kundenideen sind willkommen
Die Künstlerin studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung und arbeitet seitdem als freie Designerin an verschiedensten Projekten. Die Eier hat sie besonders im Blick. Zwischen 29 und 400 Euro kosten die kleinen Kunstwerke. Henschel nimmt auch Auftragsarbeiten an, sie freut sich über Ideen von Kunden, sagt sie.

"Die Welt im Ei": zu entdecken noch bis Ostern in der Galerie Rose am Großen Burstah.

NDR, Hamburg Journal

> Die Welt im Ei, Faltblatt, S. 1 (Download ca. 180 KB)

> Die Welt im Ei, Faltblatt, S. 2 (Download ca. 200 KB)

> Edda Henschel, Kurzinformation

Versandangebot:
(Wenn Sie die Abb. anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab)

Edda Henschel
„Der Elephant”
2010, Hühnerei und div. Material, 29,- € zuzüglich Versand

Edda Henschel
„Die Kuh”
2010, Hühnerei und div. Material, 29,- € zuzüglich Versand

Edda Henschel
„Schafe am Leuchtturm”
2010, Hühnerei und div. Material, 29,- € zuzüglich Versand

Edda Henschel
„Das Schwein auf der Wiese”
2010, Hühnerei und div. Material, 29,- € zuzüglich Versand
Bei Bestellung ab drei Eiern sind Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands kostenlos.
Der Versand erfolgt - einzeln verpackt - in stabilen Blechdosen.
Da alle Stücke per Hand von der Künstlerin angefertigt werden, weichen sie mehr oder weniger von den Photos ab.

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Ausstellung 19. Februar bis 1. April 2010
Gudrun Brüne
Neue Bilder

Eröffnung am Donnerstag, dem 18. Februar um 19 Uhr durch
Professor Dr. Herwig Guratzsch.

> Faltblatt zur Ausstellung (Download ca. 200 KB)

> Gudrun Brüne, Kurzinformation

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Gudrun Brüne
„Selbstbildnis mit Masken”
2009, Mischtechnik, 70 x 90 cm

Gudrun Brüne
„Marie-Luise, Puppenkopf”
2008/2010, Mischtechnik, 125 x 100 cm

Gudrun Brüne
„Stilleben mit Kutsche”
2009, Mischtechnik, 80 x 100 cm

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Ausstellung 7. Oktober bis 7. November 2009
Hilary Rosen

Malerei und Linolschnitte

Eröffnung am Dienstag, dem 6. Oktober 2009 um 19 Uhr
durch den Maler Augustin Martin Noffke
in Anwesenheit der Künstlerin

Die 1953 in London geborene Malerin Hilary Rosen lebt bis heute in ihrer Geburtsstadt, deren Leben und Treiben in vielfältiger Weise ihre Kunst beeinflusst. Das Gewimmel auf den Straßen, Nachtbars, Caféhäuser, Hochzeitsgesellschaften, Familienfeste, Freundestreffen, all die Menschen, die diese Orte und Szenen bevölkern, beobachtet die Künstlerin mit scharfem Blick. Das Gesehene findet sich wieder in ihren Bildern, mal ironisierend, mal sarkastisch, dann wieder liebevoll humoristisch. Ihre Darstellungsweise ist seit jeher beeinflusst von den Künstlern des deutschen und amerikanischen Expressionismus, unter denen sie besonders Käthe Kollwitz, Max Beckmann, George Grosz und Ben Shahn schätzt. Auch ihre eigene Familiengeschichte, die zugleich die Geschichte der Flucht der Juden vor der Bedrohung in Osteuropa im späten 19. Jahrhundert ist, findet sich wieder in ihren Darstellungen. Ihre Großeltern siedelten sich im Londoner East End an, wo sie eine koschere Metzgerei in der Cable Street betrieben. Diese Gegend in der Nähe der Docks galt als furchterregender Ort, angeblich bevölkert nur von finsteren Gestalten: „von Anarchisten und grölenden Matrosen“. Und so richtet sich ihr Blick sowohl auf die Straßenszenen, in denen jede Person so scharf gezeichnet ist wie ein Charakter eines psychologischen Romans, als auch auf Innenräume, in denen jedes Regal, jedes Möbelstück und jede Verzierung die Eigenheiten ihrer Bewohner offenbaren.
Spätere eigene Erfahrungen von Fortziehen und Abreise, Nachrichten von Krieg und Flüchtlingstrecks veranlassen sie zu einer Serie von Bildern, die Abschied und Verlust thematisieren. Bilder, die noch melancholischer werden, als die Mitteilung vom Tod eines nahen Freundes kommt, eines britischen Journalisten, der im Golfkrieg starb.
Gleichzeitig aber entstehen Arbeiten mit intensivem, fast unenglischem Sinn fürs Dekorative. Ihre Liebe zu starken Farben, zu Gold und Silber läßt eher an eine fast atavistische Verbindung mit osteuropäischen Volkstraditionen denken als an die stillen Farben englischer Malerei.
Neben der starken Farbigkeit ihrer Stilleben erlaubt ihr die strenge, schwarzweiße Einfachheit ihrer Linolschnitte, das Dekorative voll auszuspielen und gleichzeitig eine starke Ausdruckskraft zu erzielen.
aus einem Essay von Robert Macdonald

Unter den neuen Arbeiten, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, sind die Besucher vermutlich am stärksten von den lebendigen, dichten Darstellungen des städtischen Lebens beeindruckt: Musiker, Passanten, Cafés, bevölkerte Straßenecken und Nachtbars. Sie beruhen auf kleinen Skizzen, die Hilary Rosen vor Ort anfertigt…
Die zweite große Werkgruppe besteht aus ihren stark farbigen, leuchtenden Stilleben: Kompositionen mit Melonen und Granatäpfeln, Weintrauben und Zitronen, verschwenderisch dekorierten Vasen mit Blumensträußen und Fischen erzeugen einen Eindruck von Exotik und Heiterkeit…
Die wichtigsten Bilder sind aber ihre oft satirische Wiedergabe von jüdischen Familienfesten, ihre Aktdarstellungen und nicht zuletzt ihre großen Kohle- und Kreidezeichnungen, zu denen sie sich von aktuellen Ereignissen inspirieren lässt, von Flucht und Exil, von Leid und Zerstörung.
Monica Bohm-Duchen

> Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. (Download als PDF 1,7 MB)

> Website Hilary Rosen

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Hilary Rosen
Dier Lilienstrauß
2007, Öl auf Leinwand, 110 x 90 cm

Hilary Rosen
Auf der Straße
2008, Öl auf Leinwand, 119 x 121 cm

Hilary Rosen
Albert Bridge
2005, Linolschnitt, 40 x 60 cm

Hilary Rosen
Die Schwimmer
2008, Farblinolschnitt, 43 x 32 cm
Hilary Rosen
Christina
2007, Aquarell, 30 x 40 cm
Hilary Rosen
Der Klavierspieler
2008, Linolschnitt, 59 x 42 cm

Hilary Rosen
Fisch und Zitrone
2008, Farblinolschnitt, 41 x 58 cm

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Ausstellung 8. September bis 2. Oktober 2009
Annelise Hoge

Malerei

Eröffnung am Sonntag, dem 6. September 2009 um 12 Uhr
durch die Kunsthistorikerin Dr. Hela Baudis (Schwerin)
in Anwesenheit der Malerin

„Annelise Hoge wird keine Ergebnisse vorlegen, außer, sie hat sie in Zweifel gesetzt und am sinnlichen Widerstand der überschaubaren Erfahrung erhärtet.“ (Werner Stötzer)
Annelise Hoge, 1945 bei Dresden geboren und aufgewachsen, absolvierte nach Abitur und Maurerlehre an der TU Dresden ein Architekturstudium.
1967 bis 1972 studierte sie freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und arbeitete 1973 bis 1981 als freischaffende Künstlerin in Bergen auf Rügen.
Von 1982 bis 1985 war sie Meisterschülerin von Professor Werner Stötzer an der Akademie der Künste der DDR in Berlin.
Seit 1986 lebt und arbeitet sie wieder als freie Malerin in Bergen.
Ihre Bilder, Objekte und Graphik wurden seit 1976 in zahlreichen, internationalen Ausstellungen gezeigt.
Nachdem ich schon 2007 und 2008 Werke der Künstlerin in zwei Gruppenausstellungen unter dem Thema „Innenräume“ und „Landschaften“ in Hamburg vorgestellt habe, freue ich mich, Ihnen nun eine umfassende Einzelausstellung der Malerei von Annelise Hoge präsentieren zu können.

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Annelise Hoge
Die Brüstung
2007–2009, Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm

Annelise Hoge
Hitzig
2006–2007, Öl auf Leinwand, 25 x 20 cm

Annelise Hoge
Die Kiste
2006–2008, Öl auf Leinwand, 20 x 20 cm

Annelise Hoge
o.T.
2006–2008, Öl auf Leinwand, 20 x 20 cm
Annelise Hoge
o.T.
2009, Öl auf Leinwand, 24 x 18 cm
Annelise Hoge
Schräges Pärchen
2007, Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm

Annelise Hoge
Die Rampe
2009, Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm

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Ausstellung 24.August bis 4. September 2009
Meike Lipp: "Hafenbilder" u.a.

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Meike Lipp
Neumühlen IIl
2009, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm

Meike Lipp
Hamburger Hafen
2009, Öl auf Leinwand, 80 x 90 cm

Meike Lipp
Hafencity
2009, Öl auf Leinwand, 70 x 85 cm

Meike Lipp
Landungsbrücken I
2009, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm

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Ausstellung 24. Juli bis 22. August 2009
„7 malen am Meer”

5. Pleinair auf Usedom

Eröffnung am Donnerstag, dem 23. Juli 2009 um 19 Uhr

Die Künstler:
> Susanne Knaack (Berlin),
> Mark Krause (Tübingen),
> Meike Lipp (Hamburg),
> Wolfram Schubert (Conow),
> Rita Vansteenlandt (Veurne),
> Ernst Voss (Amsterdam) und
> Sigurd Wendland (Templin)

> Ausstellungskatalog (PDF Download 1,8 MB)
> Filmausschnitt: „Ernst Voss malt auf Usedom”
(Der komplette Film „7 malen am Meer” wird zur Eröffnung uraufgeführt.)
> Link zu den veranstaltenden Dreikaiserbädern

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Susanne Knaack
ohne Titel
2009, Acryl auf Leinwand, 50 x 40 cm

Mark Krause
„Usedom easy”
2009, Acryl und Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Meike Lipp
„Strand in Swinemünde”
2009, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm

Wolfram Schubert
„Muschelsucherin”
2009, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm
Rita Vansteenlandt
„Strand Heringsdorf”
2009, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm
Ernst Voss
„Beobachtungsturm”
2009, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm

Sigurd Wendland
„Schwarz-Weiß-Gelb”
2009, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm

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Ausstellung 24. April bis 27. Juni 2009
Karlheinz Biederbick
Reliefminiaturen in Terracotta aus den Jahren 1998 bis 2008

Eröffnung am Donnerstag, dem 23. April 2009 um 19 Uhr
durch die Kunstwissenschaftlerin und Leiterin der Städtischen Galerie Viersen Jutta Pitzen in Anwesenheit des Künstlers.
Der Schlagzeuger Eric Schaefer gibt eine musikalische Einleitung.

Der fünfundsiebzigjährige Karlheinz Biederbick zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Gegenwart. Seit sehr langer Zeit schon habe ich mir gewünscht, Ihnen diese außergewöhnlich originellen Arbeiten vorstellen zu können. Es sind Miniaturen von großer bildhauerischer Qualität zwischen tiefer Ernsthaftigkeit und enormem Witz. Ich freue mich sehr, daß seine Arbeit der letzten zehn Jahre hier endlich umfassend ausgestellt ist.
Karlheinz Biederbick wurde als junger Künstler Anfang der siebziger Jahre durch seine lebensgroßen, farbigen Skulpturen bekannt, von denen viele als Bronzen im „Öffentlichen Raum“ aufgestellt sind. Mit meiner damaligen Galerie in Berlin war er bereits seit dieser Zeit durch Ausstellungsbeteiligungen verbunden. Von 1973 bis 1999 lehrte er als Professor für Bildhauerei an der Berliner Hochschule der Künste. Seit seiner Emeritierung wurde die Reliefminiatur das zentrale Thema seiner Arbeit. Speziell in Hamburg war davon in der Ausstellung der Gruppe ZEBRA in der Freien Akademie der Künste in Hamburg einiges zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint als Begleitbuch ein Werkkatalog, zu dem Karlheinz Biederbick neue Texte verfasst hat, die einen Einblick in seine Arbeitsweise erlauben. Außerdem bietet das Buch auch eine Übersicht der früheren Werkgruppen.
„Karlheinz Biederbick. Reliefminiaturen in Terracotta”
Format DIN A4, 256 S., 250 Abb., fadengebundener Pappband, 29,80 €
Die ersten 100 Exemplare werden vom Künstler handsigniert.

> Ausstellungskatalog (PDF Download 12,6 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung (PDF Download 272 KB)
> Karlheinz Biederbick (Wikipedia)

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Karlheinz Biederbick
„Liegendes Paar”
1971, Polyester, lebensgroß

Karlheinz Biederbick
„Ginostra, Hafen”
2002, Terracotta, 16 x 24 cm

Karlheinz Biederbick
„Stromboli, Strand”
2002, Terracotta, 15 x 22 cm

Karlheinz Biederbick
„Berlin, Westhafen”
2003, Polyester, 15 x 24 cm
Karlheinz Biederbick
„Rom, vor der Stadt. Autoreparatur”
2003, Terracotta, 14 x 20 cm
Karlheinz Biederbick
„Spannung”
2004, Terracotta, 16 x 24 cm

Karlheinz Biederbick
„Nixon mit Mao 1972”
2008, Terracotta, 14 x 21 cm

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Ausstellung 20. März bis 18. April 2009
André Krigar
„Hamburger Ebb' und Flut”
Es erscheint ein Katalog.

…Krigar steht also der Tradition der Hamburgischen Freilichtmalerei nicht nur völlig unbefangen gegenüber. Fast scheint es, als wolle er ihr eine neue Dynamik, eine neue Farbigkeit und ein neues Wertesystem entgegen setzen. Krigar hat die Lokalfarbe wieder entdeckt. Eine Hauswand ist rot oder hellblau, Schiffsrümpfe grün, rot oder orange, ein Bauzaun gelb, die Kuppeln der Kunsthalle und des Schauspielhauses grün und das Wasser der Elbe bei „Kaiserwetter“ leuchtend blau. Dabei bewirken schnell gesetzte Abstufungen in den Lokalfarben, prägnante Pinselstrukturen und nur summarische Andeutungen der Details die für die Freilichtmalerei charakteristische bewegte Oberfläche, die an den ständigen Veränderungen des Lichts, den Bewegungen im Freien und im Auge des Malers geschult ist.
Neu ist die Verteilung leuchtender Lokalfarben über das ganze Bild, das Setzen von Kontrapunkten, das Ausarbeiten eines grünen Fensters am linken Bildrand, dem rechts eine leuchtend rote Lichtreklame in der Mönckebergstraße gegenüber steht, das Verstärken einer orangefarbenen Barkasse, die zur blauen Glasfassade am Baumwall kontrastiert, ein gelber Sonnenschirm auf einer Terrasse am Hamburger Hafen, gegen einen leuchtend roten Schiffsrumpf im Dock von Blohm und Voss. Das ist eine Malerei aus farbigen Ereignissen, die die Komposition des Gemäldes im Gleichgewicht hält, die aber zugleich signalisiert, daß überall im Stadtbild solche farbigen Geschehnisse und Überraschungen stattfinden. Krigar ist ebenso wie die Hamburger Maler vor ihm ein Farbtheoretiker. Jedoch ist sein Blick nicht impressionistisch und divisionistisch, nicht an einem edlen Einheitsgrau geschult, sondern an einem Gegenüber von starken, häufig komplementären Farben, die durch ihre Gegensätze ein Gesamtbild ergeben…
Krigars Bildsystem aus farbigen Ereignissen, einer das Auge leitenden Perspektive und einem seitlichen Proszenium entsteht vor jedem Motiv der Stadtlandschaft neu. Unter den Bedingungen des Wetters, sich ständig ändernden Lichts, des Verkehrs und stets zum Gespräch bereiter Passanten ist das, verbunden mit der schnellen Malweise, schwere Arbeit, die Konzentration erfordert. Der Künstler hat an anderem Ort darüber berichtet. Während die Impressionisten und ihre Nachfolger den momentanen Eindruck des Lichts in seine Farbpartikel zerlegten, sieht der moderne Großstadtmaler sein Motiv als Kondensat eines vor seinen Augen ablaufenden Films. Die Freilichtmalerei hat so ihre Fortsetzung in der Gegenwart gefunden.
(Aus dem Vorwort zum Katalog von Axel Feuß)

Eröffnung am Donnerstag, dem 19. März 2009 um 19 Uhr
durch Dr. Axel Feuß, ehem. Direktor des Altonaer Museums, in Anwesenheit des Malers,
Marina Savova spielt auf dem Flügel einen Auszug aus Telemanns Wassermusik „Hamburger Ebb' und Flut".

> Ausstellungskatalog (Download 2,2 MB)
>Website André Krigar

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

André Krigar
„Blick von der Kersten-Miles-Brücke”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm

André Krigar
„Gelber Bauzaun am Elbufer”
2009, Öl auf Leinwand, 46 x 65 cm

André Krigar
„Nordic Hunter im Trockendock”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 180 cm

André Krigar
„Regnerischer Tag in der Speicherstadt”
2007, Öl auf Leinwand, 90 x 80 cm
André Krigar
„Hamburger Hafen, während der Cruise Days”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm
André Krigar
„Kehrwiederbrook”
2009, Öl auf Leinwand, 60 x 65 cm

André Krigar
„Eckhaus in der Chemnitzstraße”
2008, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm

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Ausstellung 13. Februar bis 14. März 2009
Antje Fretwurst-Colberg
„Jazz-Bilder” und andere neue Arbeiten
Es erscheint ein Katalog.

Obwohl in Hamburg geboren und nunmehr seit 10 Jahren wieder im Norden, auf Fischland lebend, kann man sie getrost auch heute noch als eine Berliner Malerin bezeichnen. Der Ausbildung dort und dem Umfeld der seinerzeitigen „Berliner Schule“ verdankt sie im Wesentlichen ihre künstlerische Herkunft, die durch eine bestimmte, auf sensualistisch errungene Sorgfalt des Malerischen gerichtete Geistigkeit geprägt war, der jegliche Effekthascherei, thematische Auffälligkeit oder gar Modetrends so fremd waren wie dem Wasser das Feuer. Dort ist ihr Werk, wie das ihres Mannes oder vieler weiterer hervorragender Kollegen, gewachsen, mit Bedachtsamkeit in eine unspektakuläre aber wie selbstverständlich anmutende Anerkennung hinein… Es ist dieses wohltuende Zusammensein von Realismus und Abstraktionsfähigkeit, die diese Art von Malerei auszeichnet und abhebt von weit verbreiteter „lokalkoloristischer Nettigkeit“ oder abstrakt tümelnder Beliebigkeit.
In dieser Ausstellung nun sind Arbeiten zu sehen, die hauptsächlich in den letzten zwei Jahren entstanden sind: einerseits Ölmalereien auf Leinwand, andererseits Hinterglasmalereien, die man in ihrer ehrwürdig komplizierten Schichtentechnik heutzutage getrost als eine wirkliche Besonderheit herausstellen darf… Wir haben es hier mit einem trefflichen Einblick zu tun in das komplexe Schaffen einer Malerin und Grafikerin, deren Bilder nahezu samt und sonders „angehaltene Zeit“ sind, um eine auf sie bezogene Empfindung meines viel zu früh verstorbenen Freundes und Kollegen Detlev Lücke wiederzugeben. Insbesondere trifft dies auf die erste und größte Gruppe der hier zu sehenden Arbeiten zu, den „Jazz-Bildern“, einem Sujet, das zwar einerseits ihrer latenten Liebe und besonderen Beziehung zur Musik nicht nur dieses Genres geschuldet ist, aber sich andererseits durch ganz konkretes Erleben der aktionsreichen sicht- und hörbaren Temperamente kraftvoll Bahn gebrochen hat in einer stattlichen Anzahl von eben diesen Bildern. So ist in den Jahren 2007 und 2008, also in recht kurzer Zeit, eine sichtlich auf das Intensivste durchgearbeitete Werkgruppe großer Homogenität entstanden… Gleichsam diese… nicht so alltägliche Szenerie beruhigend… erscheint die zweite, kleine Bildgruppe, wo rote und grüne Kutter mit Schneeweiß von einem anderen Thema erzählen: Boote und Schiffe, ob in Berlin, an der Ostsee, an italienischen Stränden oder in Hamburg gesehen, sind schon seit jeher ein immer wiederkehrendes… Motiv in der Arbeit der Malerin.
Das quasi umgekehrt „von vorn nach hinten“ Malen auf der Rückseite einer Glasplatte kennzeichnet das Wesen der Hinterglasmalerei… Um die Arbeiten der dieser Gattung angehörenden dritten Bildgruppe der Ausstellung in ihrer Bedeutung korrekt einzuordnen, bedürfte es eines durchaus umfangreichen kunsthistorischen Exkurses. Hier soll nur erwähnt sein, daß dieser im griechischen Altertum zu beginnen hätte, und daß der letzte mir bekannte Versuch, die Spezifik dieser traditionsreichen Technik für das freie Künstlertum zu nutzen, vor bald hundert Jahren etwa von Marc, Kandinsky oder Gabriele Münter unternommen wurde. Insofern begegnen uns die Hinterglasbilder von Antje Fretwurst-Colberg als heutzutage etwas sehr Seltenes, was nicht unbedingt verwundern muß, wenn man weiß, wie viel Geduld, Ausdauer und Konzentration in ihrer Erschaffung verlangt sind…
(Aus dem Vorwort zum Katalog von Ulrich Rudolph)

Eröffnung am Donnerstag, dem 12. Februar 2009 um 19 Uhr
durch den Kunstwissenschaftler Ulrich Rudolph in Anwesenheit der Künstlerin,
es spielt das Johannes-Bahlmann-Trio mit Johannes Bahlmann am Flügel, Sebastian jensen, Kontrabaß und Tammo Bergmann, Schlagzeug.

> Ausstellungskatalog (Download 2,9 MB)
>Website Antje Fretwurst-Colberg

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Antje Fretwurst-Colberg
„Koch und Kellnerin”
2008, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Fisch auf dem Teller”
2006, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Der Mantel des Posaunisten”
2008, Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Vorbei am Blauen Wunder”
2008, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Antje Fretwurst-Colberg
„After You've Gone (Jazz-Puppets)”
2008, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Antje Fretwurst-Colberg
„Roter Kutter mit Netz”
2005, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Strauß mit mexikanischer Maske”
2008, Hinterglasmalerei mit Glasradierung und Collage, 57 x 36 cm

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Ausstellung 14. November 2008 bis 7. Januar 2009
Augustin Martin Noffke
Bilder, Zeichnungen und Drucke

Tagebuchartig wirken die Werke von Augustin Martin Noffke. Das rührt nicht nur daher, daß er die Schrift in seine Werke integriert, auch die visuellen Eindrücke überlagern und verdichten sich zu mehrschichtigen Geweben. Die Radierungen sprechen eine informelle Sprache und leben vorwiegend vom dichten Liniengewirr, von den sich jagenden Eindrücken. In den Mischtechniken… tauchen häufig erotische Szenen auf. Doch diese… sind nie in einem pornographischen Sinn obszön oder anstößig, sie erinnern eher an afrikanische oder indische Kultbilder, an Höhlenmalereien auch, sie haben etwas von magischen Beschwörungsformeln. Reizvoll überlagern sich die Farben, die oft in harmonischen Tönungen schwingen, schichtweise korrespondiert Gemaltes und Gezeichnetes. Noffke arbeitet oft mehrere Monate an seinen Bildern, er hängt unfertige Werke an die Wand, lebt mit ihnen, um an ihnen weiterzuarbeiten, und so lagern sich auch in seinen Werken die Gegebenheiten der Tage, Wochen, Monate ab, das Bild wird zu einer Verdichtung von Erlebnissen, Notationen. Bei Noffke dominiert der Eindruck des fast nervös und erregt Spontanen, aber auch des Urtümlichen und Archetypischen. Noffke, ein Höhlenmaler unserer Tage, entwirft ein vibrierendes Menschenbild, erdverbunden und ganzheitsbezogen.
Was seine Werke so kraftvoll macht, ist die Durchdringung von Zeitablagerungen, gegenwärtigen Erlebnissen und Zeitlosigkeit, denn immer wieder stößt der Künstler vor zum Menschen an sich und seiner Beziehung zum Kosmos. Letztlich bleibt viel Geheimnis in seinen Bildern – man kann sie nicht restlos erklären oder beschreiben, ohne sie zu zerreden. Gerade die Überlagerungen von Schrift, Bild und Fundstück scheinen das Feststehende, das Fixierte der Sprache, die immer etwas unheimlich Endgültiges hat, in Frage zu stellen. Die inszenierte Sinnlichkeit Noffkes hat etwas archaisch Feierliches. sie ist mehr als nur Lebenslust und Weltbejahung, sie grenzt in der Tiefe, die sie auslotet, an Religiöses.
Denn der Mensch darf in Noffkes Werken ganz er selbst sein in der Weite und Fülle seines Erlebens. Und immer wieder scheint durch die Schichten der Zeit das Zeitlose hindurch, das unbeweglich Stillstehende, das alles in Bewegung hält. Es läßt sich genauso wenig wie Noffkes differenzierte Bildinhalte mit einem Namen belegen – denn der Name ist nicht das Eigentliche.
Thomas G. Brunner

Eröffnung am Donnerstag, dem 13. November 2008 um 19 Uhr

> Katalog zur Ausstellung (PDF Download 1,1 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung (PDF Download 188 KB)
> Biographische Daten

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Augustin Martin Noffke
„Abendmahl”
2008, Wasserfarben auf Ölpapier, 28 x 34 cm

Augustin Martin Noffke
„Duvenstedter Brook”
2008, Wasserfarben auf Ölpapier, 33 x 24 cm

Augustin Martin Noffke
„Prozession II”
2008, Wasserfarben auf Ölpapier, 35 x 46 cm

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Ausstellung 10. Oktober bis 8. November 2008
Meike Lipp
„Stadtbilder”

Die Hamburger Malerin Meike Lipp trat schon kurz nach ihrem Studium an der HfbK Hamburg (Lerchenfeld) und der Rijksakademie Amsterdam Anfang der achtziger Jahre als freie Malerin hervor. Sie erregte sofort Aufsehen mit ihren "Schlachthausbildern" und stellte in der Folge u.a. gemeinsam mit Feser, Grützke, Heisig, Leippert, Schunter, Tylle und den "Norddeutschen Realisten" aus. Ihre letzte Einzelausstellung in Hamburg fand 2004 in der HSH Nordbank statt. Wir freuen uns, jetzt eine umfassende Schau ihrer neuesten Bilder zeigen zu können.

"In jüngster Zeit hat Meike Lipp eine neue Perspektive in ihrem Werk eröffnet. Sie hat sich… den Brennpunkten des öffentlichen Lebens der Großstadt zugewandt. Unterwegs mit Staffelei und Skizzenbuch erkundet sie etwa… die Innenwelt des Hamburger Hauptbahnhofs (s. Abbildung)… Daß sie dabei keinem sterilen Formalismus anheimfällt, dafür garantiert besonders… der virtuose Umgang mit der Farbe." (Drueke)

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Eberhard Drueke, A 4, 28 S., durchgehend farbig, Paperback

Eröffnung am Donnerstag, dem 9. Oktober 2008 um 19 Uhr
durch Dr. Eberhard Drueke, die Künstlerin ist anwesend.

> Katalog zur Ausstellung (PDF Download 3 MB)
> Meike Lipp, Information

Wenn Sie die Abbildungen anklicken, sehen Sie sie in größerem Maßstab.

Meike Lipp
„Marktstand”
2008, Öl/Leinwand, 70 x 60 cm

Meike Lipp
„Petersburger Park”
2008, Öl/Leinwand, 45 x 50 cm

Meike Lipp
„S-Bahn”
2008, Öl/Leinwand, 80 x 75 cm

Meike Lipp
„Café”
2008, Öl/Leinwand, 60 x 50 cm
Meike Lipp
„Schauspielhaus, Parkett”
2008, Öl/Leinwand, 65 x 67 cm

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Ausstellung 5. September bis 4. Oktober 2008
Christine Reinckens
„Von Menschen und Dingen”

„Ihre Arrangements und Objektkonstellationen sind als emotionale Zustandsbeschreibungen lesbar, als Ausdrucksformen persönlicher Befindlichkeiten, wobei sich spürbare melancholische Elemente und latente Ironie oftmals zu einer spezifischen Stimmungslage verbinden – ein subversives Verfahren, bei dem ein unterschwelliges Lachen mögliche depressive Momente sabotiert.
Das Wirklichkeitsverhältnis, das einem derartigen „Realismus“ zugrunde liegt, ist stets ein mehrdimensionales: Die schöne Oberfläche, der exquisite Farbauftrag verbergen einen doppelten Boden. Diese Ambivalenz in der Aussage ist es, die dazu führt, daß selbst dort, wo Christine Reinckens sich in den einschlägigen Gattungsmustern ausdrückt, sie die Konventionen dieser Gattungen unterläuft…“ Harald Kimpel

Eröffnung am Donnerstag, dem 4. September 2008 um 19 Uhr
durch Gerald Noebel, die Künstlerin ist anwesend.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

> Katalog zur Ausstellung (PDF, Download 2,3 MB)
> Christine Reinckens, Website

Christine Reinckens
„Am Wellensaum”
2007, Acryl/Holz, 188 x 80 cm

Christine Reinckens
„Auf Augenhöhe”
2007, Acryl/Holz, 130 x 90 cm

Christine Reinckens
„Flußmündung”
2008, Acryl/Holz, 70 x 150 cm

Christine Reinckens
„Grünfrucht”
2008, Acryl/Leinwand, 100 x 150 cm
Christine Reinckens
„Rot umarmen”
2008, Acryl und Öl/Leinwand, 170 x 70 cm

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Ausstellung 15. Juli bis 30. August 2008
„7 malen am Meer”

Auf der Insel: Das vierte Pleinair hat wieder sieben ausgewählte Künstlerinnen und Künstler nach Usedom geführt, um dort zu malen. Seit jeher fühlen sich die Künstler von Meer und Strand, Schiffen und Häfen angezogen. Sie haben die faszinierende Küstenlandschaft auserkoren und sich dieser mit großer Intensität gewidmet. Die Malerei der Romantik thematisiert erstmals diese Landschaft als eigenständiges Motiv und stellt Naturerlebnis und Einsamkeit in den Mittelpunkt. Daran schließen die Künstler des diesjährigen Pleinairs nahtlos an. Das Meer ist in ihrer Beobachtung immer noch endlos und bewegt und der Mensch ist ein verschwindend kleiner Teil des Universums, verloren in der Einsamkeit des Strandes. Das sind die Sehnsüchte, die uns so gerne ans Meer treiben… (aus dem Katalogvorwort von Dr. Karin Lehmann)

Die Künstlerinnen und Künstler: Peter Berndt, Anne Cirkola, Edwin Hagendoorn, Jürgen Leippert, Christin Lutze, Vessela Posner und Hermann Spörel. Kurator der Ausstellung ist der Maler Sigurd Wendland, der auch als Gast teilnimmt.

Eröffnung am Sonntag, dem 13. Juli 2008 um 12 Uhr
in Anwesenheit von Peter Berndt, Anne Cirkola, Christin Lutze und Sigurd Wendland

> Faltblatt zur Ausstellung (Download 360 KB)
> Ausstellungskatalog (Download 1,4 MB)

Peter Berndt
„Frische Seebrise”
2008, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm

Anne Cirkola
„Fischernetze flicken”
2008, Öl auf Leinwand, 35 x 45 cm

Edwin Hagendoorn
„Meer”
2008, Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

Jürgen Leippert
„See”
2008, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm
Christin Lutze
„Hafenbild”
2008, Mischtechnik auf Papier, 20 x 20 cm
Vessela Posner
„Jürgen Leippert malt”
2008, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Hermann Spörel
„Vollmond über dem Meer”
2008, Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm

Sigurd Wendland
„Diversity”
2008, Öl auf Leinwand, 150 x 340 cm (Triptychon)

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Ausstellung 15. Juni bis 12. Juli 2008
Kunst als Lebensmittel: Innenräume
eine Auswahl aus der 18. Landesweiten Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK 2008 unter der Schirmherrschaft von Dr. Harald Ringstorff, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Kurator: Christoph Tannert
Die Ausstellung ist der dritte und abschließende Teil der Ausstellungsreihe „Kunst als Lebensmittel“.

Die Künstlerinnen und Künstler:
Antje Fretwurst-Colberg, Ute Gallmeister, Annelise Hoge, Matthias Jaeger, Joachim Lautenschläger, Lars Lehmann, Peter Lewandowski, Oskar Manigk, Sven Ochsenreither, Anneliese Schöfbeck und Bernhard Schrock.

Die diesjährige Landesschau trägt den Titel „Innenräume“, nach „Kopf.Portrait“ im Jahr 2006 und „Landschaften“ im vergangenen Jahr ein drittes und damit abschließendes Thema, das sich auf mannigfache Art und Weise darstellen läßt. Innenräume als Orte der Zurückgezogenheit, der Sinnlichkeit oder als Orte, die einen tiefen Einblick in Verborgenes gewähren… Die Exposition macht auf beeindruckende Art deutlich, daß Mecklenburg-Vorpommern, das Land der Backsteingotik, der Künstlerkolonien und der Romantik eine durchaus lebendige und vielgestaltige Kunst-Landschaft hat. Und sie wird durch die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler mit jedem Tag noch reicher… „Kunst ist eine Art Aufruhr“ – dieser Satz von Picasso ist sehr treffend, meine ich. Denn Kunst fordert geradezu, Fragen zu stellen, zu lernen, Dinge in neuem Licht zu sehen und damit Ansichten zu ändern. Kunst rührt an, Kunst rührt auf – und sie provoziert.
Dr. Harald Ringstorff

…Als Kurator unternehme ich den Versuch, mit einer subjektiven Auswahl ästhetische Gestimmtheiten vorzustellen, die ich im Moment für qualitativ überzeugend, souverän, zeitgenössisch, traditionsbewußt und dabei diskursoffen, regional exemplarisch, aber auch für international relevant halte… Wir blicken bei dieser Ausstellung in gesehene, erdachte, kompliziert konzipierte und detailgenau gestaltete Innenräume hinein, die den Augen und der Seele gut tun. Andere Innenräume korrespondieren eher mit dem Nachhall sanften Grollens im Innenohr. Zentrale Verwinkelungen liegen im Dunkeln und bringen die unruhige Seele zur Vernunft. Das Abseits strahlt in Kälte. Wir werden hermetischer sowie Einlaß gewährender Innenräume gewahr. Unser Blick wird Konstruktionen des Innerlichen streifen, Parallelwelten, die mit Stilwillen und Formalismus aufgebaut wurden, in Ordnung und Schönheit, und uns daran erinnern, daß es keinen Rückzug gibt in einen unschuldigen Zustand… Innenräume, wie die Künstler der Ausstellung sie mögen, sind Höhlen der Beständigkeit, Orte für Rückblickzeit und Vorausschau in den Wechselwirkungen ihrer Erscheinung – für Menschen, die mal bei sich und immer öfter außer sich sind…
Christoph Tannert

Eröffnung am Sonntag, dem 15. Juni 2008 um 12 Uhr
durch Dr. Enoch Lemcke, Leiter der Abteilung Kultur im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und den Kurator der Ausstellung und Autor de Kataloges Christoph Tannert in Anwesenheit der Künstler.

> Faltblatt zur Ausstellung (Download 248 KB)
> Ausstellungskatalog (Download 5,1 MB)
> Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern (Website)

Antje Fretwurst-Colberg
„Interieur mit mexikanischer Plastik”
2007, Hinterglasmalerei, 78 x 64 cm

Annelise Hoge
„Erinnerung an einen Geburtstag”
2007, Öl auf Leinwand, 110 x 70 cm

Oskar Manigk
„Aquarium II”
2007, Acryl, 78 x 106 cm

Sven Ochsenreither
„Junge mit Holzeisenbahn”
2007, Acryl auf Leinwand, 40 x 33 cm
Bernhard Schrock
„Zelle II”
2007, Tusche und Collage, 65 x 95 cm

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Ausstellung 6. Mai bis 14. Juni 2008
Gocha Gulelauri
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

Gocha Gulelauri wurde 1966 in Tbilissi, Georgien, geboren
1979 – 1981 Teilnahme am Künstlerkreis im „Jugendpalast“ Tbilissi
1983 – 1986 Schäfer
1987 – 1989 Studium an der I.-Nikoladse-Kunstfachschule, Tbilissi
1987 – 1992 Kurator im „Künstlerhaus“, Tbilissi
1989 – 1995 Studium an der Staatlichen Kunstakademie, Tbilissi, Fakultät für Malerei.
1992 Mitbegründer der Georgisch-Deutschen Gesellschaft
seit 1994 Leiter der jährlichen Kulturtage „Gwinobissa“ in Tbilissi
1994 bis heute Bühnenbildner und Produzent am Kellertheater Tbilissi. Projekte waren u.a. „Faust“ (1994), „Mario und der Zauberer“ (1996), „Die Dreigroschenoper“ (1997), „Faust I“ als Marionettenstück (1998), „Verführung“ (nach Thomas Mann, 1999), „Der kleine Muck“ (2000), „Die Verwandlung“ (2001), „Café Rossini“ (2003), „Das kalte Kind“ (2004), „norway.today“ (nach Igor Bauersima, 2007)
seit 1997 Vize-Präsident der Georgisch-Deutschen Gesellschaft
2003 Projekt „Georgisch-Deutsche Beziehungen aus der Sicht der georgischen Schüler“
2004 „Medea“-Werkstatt in Kolchis, Tbilissi
2005 „Ecotopia im Kaukasus“ (internationales Projekt mit aserbaidschanischen, armenischen, deutschen und georgischen Künstlern)
2006 Projekt „Begegnung mit Pirosmani“ (internationales Künstlertreffen in Georgien mit einer Ausstellung)
2006 Gestaltung szenischer Lesungen bei den „Tagen der zeitgenössischen Dramaturgen“
seit 2007 Präsident der Georgisch-Deutschen Gesellschaft, Tbilissi
seit 1988 zahlreiche Ausstellungen seiner Bilder im In- und Ausland (u.a. in Berlin mit dem Bildhauer Hans Scheib)

Eröffnung am Sonntag, dem 4. Mai 2008 um 12 Uhr
durch Jürgen K. Hultenreich in Anwesenheit des Künstlers.
Anschließend zeigen wir den Film „Pirosmanis Tisch“, einen zwölf-Minuten-Trailer zum gleichnamigen Dokumentarfilm von Stefan M. Homberg, Uwe Kolbe und Fatmir Rasimi über das internationale Künstlertreffen in Georgien, das auf die Initiative von Gocha Gulelauri im Oktober 2006 stattfand.

> Faltblatt zur Ausstellung (Download 200 KB)
> Ausstellungskatalog (Download 1,7 MB)

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXVII”
2007, Tempera, 50 x 60 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXIX”
2008, Tempera, 18 x 27 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXXI”
2008, Tempera, 27 x 18 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXXII”
2008, Tempera, 27 x 18 cm
Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive II”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 61 x 85 cm
Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive IV”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 150 x 160 cm

Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive X”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 70 x 99 cm

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Ausstellung 15. Februar bis 29. März 2008
Simon Gaon
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

1943 born in New York City, NY
1959–1960 studied with Arthur Bressler, Roosevelt School, Stamford, CT
1961 High School of Art and Design, awarded the Art Studio Club Award Scholarship
1962–1963 Art Students League, New York City (Merit Scholarship)
1963–1976 resided mostly in Paris, France
1964 Academia 63, Haarlem, Holland
1965 Art Students League, New York City – awarded Merit Scholarship
1966 awarded the Edward G. McDowell Traveling Scholarship - resulting in a one-person show in 1968
1975 confounded with Leo Reeves the “Subjectivist Gallery”, New York, NY
since 1977 back in New York, NY, co-founded the “New York Street Painters” organization. It’s members formed a fraternity of kind – with the aim to encourage it’s membership to create cityscapes and street scenes while working outdoors. As a result many joint art shows have been taken place annually. They worked and exhibited together in the years 1980–1991.
Simon Gaon lives and works as painter and sculptor in New York, NY, and on Shelter Island.


Museums and Collections:

Museum of the City of New York
New York Historical Society, New York City
Hudson River Museum, Yonkers, NY
West Valley Art Museum, Surprise, AZ
Yeshiva University Museum, New York City
France Loisirs, Paris, France
The Art Students League, New York, NY
White and Case, New York, NY
Millennium Hotel, New York, NY
Carrot Capital LLC, New York, NY

„…It was one of the few places in New York where you could paint the city very much like a bouquet of flowers: explosions of pure color…
In the studio I can reinvent and create my own dynamics. However, life still remains my source, and I am compelled to paint outdoors every so often in order to recharge my batteries. I get stimulated from the tension of being outside. There is so much life to draw from. It keeps me from becoming stale or too repetitive.“ (Simon Gaon)

Eröffnung am Donnerstag, dem 14. Februar 2008 um 19 Uhr
durch Professor Werner Koch.

> Faltblatt zur Ausstellung (pdf Download 320 KB)
> Katalog zur Ausstellung (pdf Download 2,9 MB)
> Simon Gaon, Website

Simon Gaon
„Times Square, July 4th”
1999, Öl auf Leinwand, 137 x 127 cm

Simon Gaon
„42nd Street After The Rain”
2006, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„Bronx Bridge”
2007, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„East River II”
2007, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm
Simon Gaon
„Bakery Window”
2006, Öl auf Leinwand, 137 x 127 cm
Simon Gaon
„Trees Near Bay”
2006, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„Hamburg Central Station II”
2005, Öl auf Leinwand, 127 x 147 cm

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Ausstellung 11. Januar bis 9. Februar 2008
Die Farben schaffen die Welt
Andreas Homberg
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

Die Farben schaffen die Welt.
Wenn Andreas Homberg dramatischweite Himmel malt, dann tun sich bisweilen Lichtspalte auf, durch die gefährliche Farbmassen hereinströmen. Mystische Lichter, die er in seine romantischdunkle Welt hineinblitzen lässt. Was für ein Triumph der Farbe.
Zugleich erkennen wir räumliche, jahreszeitliche Koordinaten, Strand, Insel, die düsterdunkelrote Kirche, einsame Wanderer gegen den Wind, eine stumme Menschengruppe unter Bäumen oder ein mächtiger Kahn, der vor uns steht wie ein störrisches Rindvieh. Aber was für eine Stille. Und erzählt wird hier nichts, denn es sind die Farben, die die Welt schaffen. (Klemens Renoldner)

Eröffnung am Donnerstag, dem 10. Januar 2008 um 19 Uhr
durch Professor Dr. Klemens Renoldner.
Andras Vermesy, Klavier, Philippe Perotto, Violine und Cornelia Börngen, Violoncello spielen das Andante un poco mosso aus dem Klaviertrio in B-Dur von Franz Schubert.

> Faltblatt zur Ausstellung (pdf Download 208 KB)
> Katalog zur Ausstellung (pdf Download 760 KB)
> Andreas Homberg, Information und Kurzbiopraphie
> Katalog 2007 (gemeinsam mit Falko Behrendt) (pdf Download 950 KB)
> Katalog „Begegnungen” 2006
(pdf Download 844 KB)

Andreas Homberg
„Dr. M. geht”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Landschaft mit Wolken”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Theaterszene”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Winterreise I”
2007, Öl auf Malpappe
Andreas Homberg
„Winterreise II”
2007, Öl auf Malpappe
Andreas Homberg
„Winterreise III”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Winterreise IV”
2007, Öl auf Malpappe

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Ausstellung 23. Oktober bis 24. November 2007
Gedächtnisausstellung
Birgitt Bolsmann
(1944 – 2000)
Bilder und Zeichnungen

Eröffnung am Sonntag, dem 21. Oktober 2007 um 12 Uhr
durch Professor Dr. Ursula Panhans-Bühler.
musikalische Einleitung: Frauke Thalacker, Sopran, und Wolfram-Maria Märtig, Klavier.

Der Katalog enthält 52 Abbildungen und Texte von Professor Kurt Haug und Professor Dr. Ursula Panhans-Bühler.

Birgitt Bolsmann
„Die Flucht aus dem Patriarchat”
1986, Eitempera und Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm

Birgitt Bolsmann
„Abschied von der Kindheit”
1987, Eitempera und Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm

Birgitt Bolsmann
„Im Labyrinth”
1982, Eitempera und Öl auf Leinwand, 75 x 75 cm

Birgitt Bolsmann
„Melancholie”
1978, Eitempera und Öl auf Leinwand, 85 x 65 cm
Kurt Haug
„Portrait Birgitt Bolsmann”
2000–2002, Eitempera und Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm

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Ausstellung 7. September bis 6. Oktober 2007
Corinna Weiner

Eröffnung am Donnerstag, dem 6. September 2007 um 19 Uhr
durch Professor Erhard Göttlicher, die Malerin ist anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Professor Marwan.

Corinna Weiner wurde 1977 in Berlin geboren, studierte
1997 – 2003 Malerei an der Universität der Künste Berlin,
1999 Studium an der École de Beaux-Arts de Marseille (F),
1999 Erasmus-Stipendium, École des Beaux-Arts de Marselle,
2001 Dorothea Konwiarz Stiftung, Berlin,
2002 Studium an der New York Studio School For Drawing And Painting (USA),
2003 Ernennung zur Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin.
2003 „Walter-Hellenthal-Preis“ für Malerei, Universität der Künste Berlin.
2005 „Kunstpreis Berlin“ für Malerei der Akademie der Künste Berlin.
2007 „Birgitt-Bolsmann-Preis“ Hamburg 2007
Corinna Weiner lebt seit 2003 als freie Malerin in Berlin.


In seiner Laudatio zum Kunstpreis der Akademie der Künste schrieb Marwan:

Die Arbeit von Corinna Weiner ist vornehmlich getragen von zwei Komponenten: der sich heftig artikulierenden Malerei und einem sehr eigenen Traum von Welt. Beide ergänzen sich zu einer Einheit, die eine unverwechselbare Bildsprache hervorbringt. Es ist die Beziehung der Malerin selbst zu ihrer Umgebung, ihr zutiefst privates Empfinden und Befinden, das sie thematisiert und in Farbe, Symbolen und literarischen Hinweisen in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung stellt… Diese Selbstbilder sind erfüllt von großen Fragen, aber auch von Poesie.
Es geht um ein tastendes Erkunden des eigenen Ich im Umfeld. Direkt und konzentriert hergestellte Zusammenhänge zwischen zunächst scheinbar unvereinbaren Gegenständen und Aussenwelt erschaffen eine wirkliche Eigenwelt… Die Bilder von Corinna Weiner vermitteln in ihrer leidenschaftlichen und sinnlichen Malerei eine wahrhaftige, aus echtem Betroffensein sich nährende Imagination und können so eine künstlerische Antwort auf Fragen unserer Zeit sein.
(Marwan ist Professor für Malerei an der Hochschule der Künste Berlin und Mitglied der Akademie der Künste Berlin und Brandenburg.)

> Ausstellungskatalog als PDF (Download ca. 2,3 MB)
> Corinna Weiner, Website

Corinna Weiner
„o.T.”
2007, Öl und Lackspray auf Leinwand, 140 x 150 cm

Corinna Weiner
„Happy End mit Goldstaub”
2007, Acryl und Lackspray auf Leinwand, 150 x 150 cm

Corinna Weiner
„Toskanalandschaft II”
2005, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Corinna Weiner
„Feldweg, Sonnenlicht”
2007, Öl auf Leinwand, 50 x 30 cm
Corinna Weiner
„Annäherung an ein unbekanntes Objekt I”
2007, Öl Leinwand, 50 x 60 cm
Corinna Weiner
„Nachtschwarm”
2007, Öl auf Leinwand, 125 x 135 cm

Corinna Weiner
„Versuch eines Portraits von hinten IV”
2007, Öl auf Holz, 50 x 42 cm

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Ausstellung 5. August bis 1. September 2007
Kunst als Lebensmittel:
„Landschaften”

17. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBk (Auswahl)

Eröffnung am Sonntag, dem 5. August 2007 um 12 Uhr
Es sprechen Herr Dr. Enoch Lemcke, Leiter der Abteilung Kultur im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Frau Dr. Katrin Arrieta, Mitglied der berufenen Jury der Ausstellung, Autorin der Ausstellungskonzeption und des Kataloges. Die Künstler sind anwesend.

Künstler aus MeckPom in Hamburg:
Unter dem Titel „Landschaften“ setzt der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK die im Jahr 2006 begonnene dreiteilige Ausstellungsreihe „Kunst als Lebensmittel“ unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern fort. Die Ausstellung fand in der Rostocker Kunsthalle statt.
Dazu erschien ein umfangreicher Katalog mit einem Grußwort von Dr. Harald Ringstorff und einem Essay von Dr. Katrin Arrieta.
Eine Auswahl der Exponate wird nun in der Galerie Rose gezeigt.

Teilnehmer sind: Karin Camara, Thomas Eichholz (Momass), Friedrich Wilhelm Fretwurst, Antje Fretwurst-Colberg, Hartwig Hamer, Wilko Hänsch, Annelise Hoge, Andreas Homberg, Matthias Jaeger, Joachim Lautenschläger, Lars Lehmann, Britta Matthies, Sven Ochsenreither, Lucia Schoop, Helmut Senf und Jürgen Weber.

> Katalog Teil 1 (S. 1–41) als PDF (Download ca. 1,1 MB)
> Katalog Teil 2 (S. 42–83) als PDF (Download ca. 1,4 MB)
> Katalog Teil 3 (S. 84–112) als PDF (Download ca. 0,8 MB)
> Faltblatt als PDF (Download ca. 0,3 MB)
> Link zur Website des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern

Friedrich Wilhelm Fretwurst
„Morgenhafen”
2006, Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Speicherstadt mit blauem Vogel”
2003, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Andreas Homberg
„Groß Zicker”
2006, Öl auf Hartfaser, 100 x 110 cm

Joachim Lautenschläger
„Ziegelei Limbach”
2003, Acryl auf Leinwand, 90 x 100 cm
Lars Lehmann
„Westhafen”
1999, Öl auf Hartfaser, 30 x 60 cm
Sven Ochsenreither
„Ballen”
2005, Acryl auf Leinwand, 130 x 140 cm

Helmut Senf
„Nocturn II”
2005, Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm

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Ausstellung 10. Juli bis 4. August 2007
„7 malen am Meer”

Eröffnung am Sonntag, dem 8. Juli 2007 um 12 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

Es erscheint ein Katalog.

Annedore Dietze, Kai Feldschur, Edwin Hagendoorn, Lars Möller, Vessela Posner, Frank Suplie und Sigurd Wendland trafen sich zum „3. Pleinair“ an der Ostseeküste auf Usedom, im Seebad Heringsdorf. „Die Ausstellung zeigt in differenzierter Weise den Einfluß der Küstenlandschaft und der Bäderarchitektur auf die Ausarbeitung ästhetischer Strukturen in Linie, Farbe und Fläche.“ (Karin Lehmann)

> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 1,2 MB)
> Link zur Pressestelle Usedom

Annedore Dietze
„Spur”
2007, Öl auf Leinwand, 45 x 45 cm

Kai Feldschur
„Trampolin IV”
2007, Acryl, Kohle und Öl auf Leinwand, 30 x 80 cm (Detail)

Edwin Hagendoorn
„Strand met misjes”
2007, Öl auf Leinwand, 60 x 95 cm

Lars Möller
„Strand”
2007, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm
Vessela Posner
„188”
2007, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Frank Suplie
„Ägir”
2007, Eitempera auf Leinwand, 100 x 80 cm

Sigurd Wendland
„Strandpromenade in Bansin”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

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Ausstellung 8. Juni bis 7. Juli 2007
André Krigar
„Bekenntnisse eine Stadtmalers”

Eröffnung am Donnerstag, dem 7. Juni 2007 um 19 Uhr
Thilo Krigar spielt eigene Kompositionen auf dem Cello.
Der Künstler sind anwesend.

Es erscheint ein Katalog, DIN A 4, 24 S. 32 Abb., broschiert.

Der "Stadtmaler"

André Krigar fiel nach seinem Studium an der HdK Berlin schnell als ein Vertreter des Realismus auf, was in den Achtzigern noch eine Besonderheit war. Vor allem seine Ausstellung „Stadtlandschaften“ machte ihn bekannt. Mit dem Professor für Malerei Manfred Bluth, der in den Sechzigern mit seiner abstrakten Malerei radikal gebrochen und sich dem Realismus zugewandt hatte („Schule der Neuen Prächtigkeit“), verband ihn bald eine enge Freundschaft. Gemeinsam brachen sie zu Malreisen auf, um direkt vor der Natur zu malen, und stellten zusammen aus, auch mit Bluths Schülern (Friedel Anderson, H.D. Tylle u.a.), die mittlerweile selbst bedeutende Maler geworden sind. Nicht zuletzt aus diesem Kreis gingen die Künstlervereinigungen „Norddeutsche Realisten“ und der „Künstlersonderbund für Realismus der Gegenwart“ hervor.
Neben Stadtlandschaften umfaßt Krigars Arbeit auch Portraits, Landschaften, Seestücke usw.; Schiffsbilder und Hafenszenen malt er zur Zeit mit den „Norddeutschen Realisten” in Hamburg.
Krigar interessiert an der Malerei vor dem Motiv, den Straßenszenen und Hafenbildern nicht so sehr die topographische Genauigkeit im Sinne der klassischen Stadtmaler, sondern die Lebendigkeit der bewegten Szenerie: „… sich von den Farben führen, ja verführen zu lassen. Am eigenen Leibe zu erleben, wie machtvoll dieser Prozeß sein kann.“ (Krigar)
Für den Betrachter bedeutet die Wiedererkennbarkeit des Motivs den Einstieg in den Dialog mit dem Bild, der die Kostbarkeit der farbigen Komposition und die poetische Verdichtung so intensiv erfahrbar macht.
Der Dichter Günter Kunert schreibt in seinem Buch „Hier und jetzt und einmal“: „André Krigar, der sich hemmungslos mit seiner Staffelei auf irgendeine Straße stellt, hat sich die Gegenwart… erschlossen: ihr Tempo… Geschwindigkeit, rasches Wahrnehmen von Bauten, als wäre diese Stadt kein Gebilde aus Stein, Beton und Glas, sondern ein Traum, aus dem zu erwachen nicht möglich scheint. Zwar ist alles kenntlich, erkennbar, man identifiziert die Ecken und Alleen, doch im Zustand von Phantasmagorien… (Die Stadt) erscheint nicht als Vedute, vielmehr als ein Farbrausch, eine visuelle Unruhe, wie sie uns, die wir uns zwischen den kulissenartigen Schemen bewegen, unserem eigenen Selbst entsprechend erscheint. Anders als Krigar kann man die Stadt nicht mehr sehen und aufnehmen: Sie ist der Ausdruck unserer Psyche, heterogen, brutal, verwirrend und wirr, kein Platz der Besinnung, des Sinnierens. Krigar hat sensibel dieses moderne Babel erfaßt, und seine Bilder spiegeln unseren eigenen inneren Zustand wieder. Die modifizierte Hölle sind wir, das modische Inferno, der von divergenten Schatten behauste Hades, unter denen wir nach Halt und Sicherheit suchen, ohne sie zu finden. An den Felsen dieser Stadt geschmiedet, erleidet hier jeder sein hastiges Schicksal. André Krigar hat uns dieses Menetekel aufgemalt, damit wir uns unser selbst bewußt werden – wenigstens beim Anblick seiner Gemälde.“

> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 2,7 MB)
> André Krigar, Website

André Krigar
„Willy-Brandt-Straße”
2006, Öl auf Hartfaser, 75 x 75 cm

André Krigar
„Waltershof im Hamburger Hafen”
2005, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm

André Krigar
„Michaelisbrücke, Hamburg”
2007, Öl auf Leinwand, 120 x 100 cm

André Krigar
„Karl-Wolff-Straße, Altona”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm
André Krigar
„o. T.”
2006, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm

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Ausstellung 27. April bis 2. Juni 2007
Louis
„Vor und hinter dem Deich”

Eröffnung am Donnerstag, dem 26. April 2007 um 19 Uhr
in Anwesenheit des Malers.
Louis spricht sein Gedicht „Weg“.

„Worin besteht also der Reiz, draußen zu malen? – Der Maler wird zu einem kleinen Gott, der die Welt aufs neue schafft, nach eigenen Vorstellungen ordnet… Der Pinsel macht einen genialen Strich – oder war es der Künstler?… Rohrsänger konzertieren im Schilf. Ein Greif beginnt eine Rasterfahndung. Ein Fisch verursacht kreisförmige Wellen (der Angler ist eingeschlafen, und seine Frau schmiert Butterbrote).
Gebäude verfallen. Werden von blühenden Pflanzen überwuchert – und noch rechtzeitig vom Maler eingefangen. Vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber fast.
Wenn nur die Klatschmohnblüte von ihrem Glück wüßte…
Oder die schmelzende Spur im Schnee…“ (Louis)

Der Maler Louis ist besonders mit seinen Bildern, die „vor Ort“ also direkt vor dem Motiv entstanden sind, bekannt geworden. Ich konnte bereits in den Gruppenausstellungen „Hinaus“ (2003 mit Krigar, Krüerke, Lehmpfuhl, Stein und Wendland) und „Maler am Meer“ (2005 mit Kamili, Krigar, Lehmpfuhl, Moeller, Suplie und Wendland) Bilder von ihm zeigen. Neben seinen Atelierbildern malt er auch ungewöhnlich große Formate draußen in der Landschaft. Zahlreiche Publikationen wie „15 Jahre Reisefieber“, „Ausflüge“ und „Weg“ (in beiderlei Bedeutung des Wortes) spiegeln diese Arbeit, die durchaus nicht bloß impressionistisch zu deuten ist, sondern zu magischen Bildfindungen geführt hat. In den letzten Jahren hat es den Künstler immer wieder zum Meer gezogen, und es entstanden neue Bilder „vor unter hinter dem Deich“.

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 400 KB)
> Louis, Website

Louis
„Bergen (N-H)”
2007, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Louis
„Ouzo II”
2006, Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Louis
„Parzelle”
2006, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Louis
„Symi”
2006, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm
Louis
„Tango Sur”
2006, Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm

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Ausstellung 2. März bis 21. April 2007
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„GEMEINSAM”

Eröffnung am Donnerstag, dem 1. März 2007 um 19 Uhr
es spricht Detlev Lücke zur Einführung in das Ausstellungsprojekt.
Die Künstler sind anwesend.
Yuiriko Takada und Yoko Tominaga spielen vierhändig auf dem Flügel
Werke von Fauré, Saint-Saëns und Strawinsky.

Es erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Detlev Lücke, 60 S. 25 Abb., broschiert.

Gemeinsam ein Bild malen – kann das funktionieren?
Falko Behrendt (*1951) und Andreas Homberg (*1950) studierten zusammen an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und sind seit 1975/76 freie Maler und Graphiker. Seit dem Studium befreundet, zogen beide als junge Künstler nach Neubrandenburg, stellten oft miteinander aus und hatten außerdem zahllose Einzel- und Gruppenausstellungen. Nach einigen Umzügen hat Andreas Homberg seit vielen Jahren neben seinem Schweriner ein Hamburger Atelier und Falko Behrendt lebt nicht weit entfernt in Schleswig-Holstein. Beider Werk stellt eine lange und prominente künstlerische Entwicklung dar. Heute befinden sich ihre Arbeiten in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen. Die künstlerischen Techniken und Ausdrucksweisen haben sich schon seit ihren Anfängen weit voneinander entfernt, zumindest auf den ersten Blick, wenn man an Behrendts Bildfindungen voll poetisch zeichenhafter Spurensuche und an Hombergs oft dramatisch bewegte, mystisch anmutende Farbenwelten denkt.
So erscheint es um so erstaunlicher, daß die beiden Künstler ein einzigartiges Projekt mit dem Titel: „Gemeinsam“ vorstellen: Ein Jahr lang haben Behrendt und Homberg gemeinsame Bilder komponiert und gemalt: „Die entstandenen Bilder sind von expressiver Wucht und außerordentlicher Vitalität… Der ‚Malgrund‘ waren die geistige Übereinstimmung im Ganzen wie der gegenseitige Respekt voreinander… Die Lust zum Malen dieser tiefgründigen und assoziationsreichen Bilder war die nötige Basis des Erfolgs.” (Detlev Lücke). Sie selbst dazu: „Wir wissen schließlich, wer neben einem arbeitet.”

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 200 KB)
> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 950 KB)
> Falko Behrendt, Biographie
> Andreas Homberg, Biographie

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Sommerlicht”
2006, Öl auf Hartfaser, 80 x 120 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Südmeer”
2007, Öl auf Leinwand, 140 x 110 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Kleine Küste”
2006, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Im Hafen”6
2007, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Auf der Elbe”
2007, Öl auf Hartfaser, 80 x 75 cm
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Am Strand”
2006, Öl auf Hartfaser, 75 x 80 cm

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Ausstellung 12. Januar bis 24. Februar 2007
Michael Fieseler, Malerei

Eröffnung am Donnerstag, dem 11. Januar 2007 um 19 Uhr
es spricht Professor Kurt Haug in Anwesenheit des Künstlers

In unserer dritten Einzelausstellung von Michael Fieseler zeigen wir anläßlich seines 40. Geburtstages die neuen Bilder, geben aber gleichzeitig einen kleinen Einblick in seine bisherige zehnjährige Arbeit als Maler.
„Neben historischen Häuptern, die zu neuen Interpretationen inspirieren, und Landschaften, die in großzügigen Pinselzügen und idealistisch gesteigerten Farben die nordhessische Heimat des Künstlers wiedergeben, fasziniert eine Reihe jüngerer Gemälde durch ein außergewöhnlich seltsam anmutendes und bemerkenswertes Stilelement: Wie ein Leitmotiv durchkreuzen lange und schlanke Stäbe sonderbare, in Hell-Dunkel-Kontrasten dargestellte Szenarien, auf denen Teile nackten menschlichen Fleisches und Fell zu sehen sind. Unmerklich verführen diese einzigartigen Darstellungen in das Reich bekannter Themen der Welt- und Kunstgeschichte, wie die Vertreibung aus dem Paradies oder die Flucht vor der Gewalt des Krieges. Ein Wettstreit zwischen realer Präsenz und Abstraktion beginnt. Sind die Kompositionen aus Öl auf Nessel Parodien auf alte Meister des Barocks und der Renaissance?” (Michaela Reimers)

Katalog zur Ausstellung, 20 S. broschiert (7,- zzgl. 1,45 Versand)
> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 1.1 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 220 KB)
> Künstlerbiographie

Michael Fieseler, „Drama der Berge II”, 2005
Öl auf Nessel, 150 x 280 cm

Michael Fieseler, „Back To Florida VIII”, 2005
Öl auf Nessel, 70 x 100 cm

Michael Fieseler, „Arkadien I”, 2005
Öl auf Nessel, 200 x 240 cm

Michael Fieseler, „1914 Ockerland”, 2006
Öl auf Leinwand, 190 x 260 cm
Michael Fieseler, „Drama der Berge III”, 2006
Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm
Michael Fieseler, „El Dorado”, 2006
Öl auf Leinwand, 190 x 190 cm

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Ausstellung 3. November 2006 bis 6. Januar 2007
Reinhard Stangl: „Geschlossene Gesellschaft”

Eröffnung am Donnerstag, dem 2. November 2006 um 19 Uhr
durch Augustin Martin Noffke in Anwesenheit des Künstlers

In unserer dritten Einzelausstellung von Reinhard Stangl zeigen wir hauptsächlich Stadtbilder, nämlich Barszenen, nächtliche Straßen und Passanten. Das Thema „Nacht in der Stadt“ erscheint als ein Ensemble aus dunklen, pulsierenden Farben und einigen, die lichtgepunktete Schwärze durchbrechenden, roten und weißgelben Flecken: Ein aus Farben komponierter „Großstadtblues“. Dann wieder geballte Menschengruppen, einsame Trinker und intensive Frauenbilder… Dunkelheiten in Konfrontation mit aggressiv gesetzten, grellen Akzenten. Die Bilder lesen sich wie Psychogramme menschlicher Verhaltensweisen. Der Museumsdirektor Eberhard Roters nannte Stangls Bilder: „Dunkelräumige und dunkelfeurige Gemälde, die von der Einsamkeit der Menschen zueinander handeln“.

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download 350 KB)
> Künstlerbiographie

Reinhard Stangl, „Asphaltlichter”, 2004
Öl auf Leinwand, 190 x 300 cm

Reinhard Stangl, „Paris Bar”, 2002
Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm

Reinhard Stangl, „Geschlossene Gesellschaft”, 2005
Öl auf Leinwand, 190 x 300 cm

Reinhard Stangl, „Die Treppe”, 2005
Öl auf Leinwand, 300 x 300 cm
Reinhard Stangl, „Achte Runde”, 2005
Öl auf Leinwand, 300 x 190 cm
Reinhard Stangl, „Süden”, 2003
Öl auf Leinwand, 115 x 145 cm

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Galeriekonzert Freitag, dem 6. Oktober 2006, 20 Uhr
anläßlich der Ausstellung von Sighard Gille „Die Magd”
„…und die Nacht hat ihre Lust!”

Frauke Thalacker singt
Lieder von Clara Schumann bis Richard Strauss
und Chansons von Satie bis Weill
von „Neue Liebe, neues Leben” bis „Je te veux”
von „Schlagende Herzen” bis „Je ne t'aime pas”
am Flügel begleitet von Christoph Stöcker

Eintritt 12,-/6,-

> Information als PDF (80 KB)

Frauke Thalacker, 1. Preisträgerin beim internationalen Gesangswettbewerb 2003 in Italien, studierte Gesang bei Professor Charlotte Lehmann (Hannover) nach Studien bei M. L. Ages (Lübeck) und den Professoren Hilde Zadek und Charles Spencer (Wien), trat auf im Stadttheater Lübeck, in der Kammeroper Hamburg, in den Theater Ingolstadt und Marl, bei den Coburger Sommerfestspielen usw., mit zahlreichen solistischen Liederabenden und Konzerten u.a. mit dem Kammerorchester der Philharmonie Hamburg, dem Folkwang Orchester Essen, der Prager Philharmonie, der Neuen Philharmonie Duisburg, dem Orchestre National de Lyon, den Nürnberger Symphonikern, beim Bayrischen Rundfunk und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival unter der Leitung von Aribert Reimann.

„Frauke Thalacker… schauspielerisch ein Feuerkopf und kantabel unbeirrbar sicher.“ (Allgemeine Zeitung)
„Kess pointiert sang sie… und ragte durch eine begeisternde Interpretation hervor.“ (Orpheus/Berlin)
„Locker schwebende Stimmführung, Charme und Eleganz von Frauke Thalacker bildeten den Mittelpunkt.“ (zur Aufführung von Ariadne auf Naxos in: Lübecker Nachrichten)

Christoph Stöcker studierte Dirigieren und Kirchenmusik in Bayreuth und Würzburg. Erste Engagements führten ihn nach Schwerin und Münster, wo er mit „Die lustige Witwe“ debütierte, weitere Dirigate waren z.B. „Don Giovanni“, „Westside Story“, „La Boheme“ sowie als Eigeneinstudierung „Giulio Cesar“. Als musikalischer Assistent arbeitete er an den Opernhäusern Enschede, Verona und Rom. Seit 2002 ist er an der Hamburgischen Staatsoper Solorepetitor. 2006 war er der musikalische Assistent von Christian Thielemann bei den Bayreuther Festspielen.

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Ausstellung 22. September bis 28. Oktober 2006
Sighard Gille: „Die Magd”

Eröffnung am Donnerstag, dem 21. September 2006 um 19 Uhr
durch Dr. Katrin Arrieta
in Anwesenheit des Künstlers

Der Maler Sighard Gille ist einer der bedeutendsten Vertreter der „Leipziger Schule”. In zahlreichen in- und ausländischen Museen befinden sich Werke (Nationalgalerie Berlin, Sammlung Ludwig Oberhausen, Sammlung Ludwig Peking, Saarlouis, Wolfsburg, Gießen, Altenburg, Halle, Leipzig, Schwerin, Frankfurt/Oder, Nationalgalerie Budapest usw.). Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist das Deckengemälde im Leipziger Gewandhaus. Die Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt (u.a. Biennale Venedig) und in vielen Büchern publiziert. Lieferbar sind: Werkverzeichnis der Bilder, Skulpturen und Grafiken (Museum Ludwig), „Auswildern. Leib. Sighard Gille” (Faber & Faber 2001) und die farbig illustrierte Ausgabe des „Don Quixote” (140 Illustrationen, Faber & Faber 2004). Seit 1991 ist er Professor für Malerei an der Leipziger Hochschule und prägte so wesentlich die neue, junge „Leipziger Schule” mit.

Die Ausstellung wird durch die langjährige Direktorin der Rostocker Kunsthalle Dr. Katrin Arrieta eröffnet.

Katalog DIN A4, 24 S., durchgehend 4-farbig, broschiert, 10,-
Das Vorwort schrieb der Leipziger Kunsthistoriker Dr. Meinhard Michael.

> Katalog als PDF (Download 2 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download 250 KB)
> Eröffnungsrede als PDF (Download 92 KB)
> Sighard Gille Website

Sighard Gille, „Die Magd”, 2006
Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm

Sighard Gille, „Hamburg. Sternwarte”, 2006
Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm

Sighard Gille, „Weißer Holunder”, 2006
Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm

Sighard Gille, „Das Bad”, 2006
Öl auf Leinwand, 120 x 180 cm

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Ausstellung 22. August bis 16. September 2006
Sommerbilder


Justine Albronda (Amsterdam)
Brian Fitzgibbon (Hamburg)
Edwin Hagendoorn (Amsterdam)
Andreas Homberg (Hamburg)
André Krigar (Hamburg)
Ilmari Rautio (Klaukkala)
Peter Schunter (Berlin)

Brian Fitzgibbon, „Cork Harbour”, 2003
Original-Farbholzschnitt, Auflage 10. 26,5 x 35,5 cm

Brian Fitzgibbon, „Fenit”, 2006
Original-Farbholzschnitt, Auflage 6. 20 x 29 cm

Edwin Hagendoorn, „Justine auf dem Bett in Cadiz”, 2005
Öl auf Leinwand, 53 x 79 cm
Andreas Homberg, „Gespräch zwischen den Bäumen”, 2005
Öl auf Hartfaser, 80 x 85 cm
André Krigar, „Nachbarn, Dikjen Deel (Sylt)”, 2006
Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm

Peter Schunter, „Klatschmohn”, 2003
Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

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Ausstellung 7. Juli bis 12. August 2006
7 malen am Meer


Eröffnung am Donnerstag, dem 6. Juli 2006 um 19 Uhr
durch Dr. Karin Lehmann
in Anwesenheit der Künstler

Janko Göttlicher (Hamburg)
Sabine Kasan (Berlin)
Lars Möller (Hamburg)
Frank Suplie (Berlin)
Doris von Klopotek (Hamburg)
Corinna Weiner (Berlin)
Sigurd Wendland (Berlin)

„Am Strande waren, gegen Abend, Spiegelglätte und merkwürdige Wolkenbildung. Farben sehe ich hier am Meer, nicht zu beschreiben… Vorgestern waren sämtliche Regenbogenfarben enthalten, in unerhörter Reinheit, ein ganz bedrohlicher Himmel, der ja auch den gestrigen Gewittertag anzeigte! Gestern erlebte ich plötzlich meine Wolke… in genau den Farben! Und es ist immer so, ich kann malen, was ich will – bestätigt wird´s von der Natur selbst.“ – „Pommern und die Ostsee, das war einmal… Sie waren für mein Schaffen mitbestimmend und ich zehre noch jetzt von den Erlebnissen, die ich dort hatte.“ (Lyonel Feininger)
Im Frühjahr 2005 trafen sich 7 Berliner und Hamburger Maler zur Pleinair-Malerei im Seebad Heringsdorf. Die gemeinsam verbrachte Woche in der Museumsvilla Irmgard ermöglichte eine fachliche und freundschaftliche Auseinandersetzung unter Kollegen. Auf hohem künstlerischem Niveau zeigte sich, wie vielfältig realistische Malerei und die Beschäftigung mit traditionellen Themen heute sein kann. Die Werke dieser Pleinair-Woche sind von souveräner Zeitlosigkeit, konzentriert auf die Ursprünglichkeit der Besonderheiten dieser Insel, als ein sich ständig abwechselndes Schauspiel von Naturereignissen, die aus Luft, Licht und Wasser entstehen. Das Ergebnis dieser produktiven Woche waren beeindruckende Bilder, die anschließend in Hamburg in der Galerie Rose und in der Kommunalen Galerie in Berlin sehr erfolgreich gezeigt wurden. Somit fiel die Entscheidung nicht schwer, das Experiment Gruppenmalerei im Freien im Jahr 2006 noch einmal zu wagen.
Das Pleinair fand wiederum statt auf Einladung des Museums "Villa Irmgard", und die Ausstellung wird anschließend an Hamburg in Berlin in der Kommunalen Galerie gezeigt.

> Faltblatt als PDF (Download 276 KB)
> Katalog als PDF (Download 980 KB)

Janko Göttlicher, „Strand, gemalt unter Wettkampfbedingungen”, 2006
Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

Sabine Kasan, „Buhnen mit Möwen”, 2006
Öl auf Leinwand. 19 x 24 cm

Lars Möller, „Bach mit Bäumen”, 2006
Öl auf Leinwand, je 13 x 18 cm

Frank Suplie, „Erich-Weinert-Kasten”, 2006
Eitempera auf Leinwand, 50 x 60 cm
Doris von Klopotek, „Himmel”, 2006
Öl auf Nessel, 40 x 40 cm
Corinna Weiner, „Mädchenpensionat”, 2006
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Sigurd Wendland, „Blick vom Rettungsturm, Bansin”, 2006
Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm

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Ausstellung 16. Mai 2006 bis 1. Juli 2006
Justine Albronda

Edwin Hagendoorn
„Innenräume”
Reisebilder aus Portugal

Eröffnung am Sonntag, dem 14. Mai 2006 um 12 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Es spricht Peter Schunter.

Im Mai und Juni veranstalten wir die zweite Einzelausstellung der beiden holländischen Maler in Hamburg. Seit vielen Jahren nutzen Albronda und Hagendoorn den Winter für Malreisen in den Süden. Die letzten sechs Monate lebten und arbeiteten sie in Südportugal. Die Bilder entstanden meist direkt „vor dem Motiv“. Es sind künstlerisch und technisch brillante Umsetzungen von Erlebnissen, persönlichen Gegenständen und Räumen, die in der Verfremdung, der Intensität der Malerei und der farblichen Ausdruckskraft zugleich Abbilder und Innenbilder werden. Der Kern der Ausstellung ist die Produktion dieser portugiesischen Reise.
> Infoblatt als PDF (226 KB)
> Justine Albronda, Biographie
> Edwin Hagendoorn, Biographie

Justine Albronda, „Die beiden Kleider”,
2006, Öl auf Leinwand. 70 x 30 cm

Edwin Hagendoorn, „Atelier mit Sofa”,
2006, Öl auf Leinwand, 145 x 115 cm

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Ausstellung 23. März 2006 bis 15. April 2006
Edda Henschel: „Die Welt im Ei”

Teil 7
Miniaturszenen in echten Hühner- und Gänseeiern

Infoblatt als PDF (197 KB)

Edda Henschel, „Der Tod und das Mädchen”,
2006, Gänseei und verschiedenes, bemaltes Material

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Ausstellung 3. März 2006 bis 15. April 2006
Janosch: „Leben
& Kunst”
zum 75. Geburtstag
Retrospektive der Radierungen

Als ich Janosch 1966 das erste Mal in unserer Berliner Galerie ausstellte, war gerade sein erster Verleger pleite gegangen. Janosch meinte lakonisch: „Wenn der jetzt ein Buch von mir sieht, bekommt er Ausschlag.“ Es hatte sich jedoch ein zweiter kleiner Münchener Verlag gefunden, der es wagte, trotzdem ein neues Buch mit Janosch zu machen: „Das Auto hier heißt Ferdinand“. Die Originale dazu waren der Anlaß der Ausstellung. Janosch brachte sie uns und dazu viele freie Bilder – aber keine Preise. Meine Freundin und ich mußten sie uns ohne jeden Anhaltspunkt selbst ausdenken. Die Ausstellung wurde ein großer Erfolg und auch das neue Buch: Ich glaube, in den folgenden Jahren gab es in Deutschland kein kleines Kind, das das Auto Ferdinand nicht kannte.
Janosch wohnte damals noch bei München, kam aber seitdem oft in unsere Galerie. Er kündigte sich nie an. Das brauchte er auch nicht; denn die Anrufe von weiblichen Fans häuften sich, und wenn am Tag mehr als zehn Damen fragten: „Ist Janosch da?“, wußten wir: morgen würde er wohl eintreffen.
Manchmal bekamen wir Besuch von einer russischen Künstlerwitwe, die eines Tages ein Kilo Kaviar mitbrachte, lose in der Handtasche, in Butterbrotpapier gewickelt und handwarm. Da trat Janosch ein, ließ sich nicht lange bitten und langte zu. Bei solchen Gelegenheiten haben wir mit ihm unsere Ausstellungen und Lesungen geplant.
In den folgenden Jahren erschienen Janoschs Bücher in immer größeren Verlagen und in vielen Ländern. Janosch wurde zum wohl bekanntesten Kinderbuchautor der Gegenwart. Er zog auf seine Trauminsel, und die Anrufe der Damen wurden seltener. Als er mich das letzte Mal besuchte, in Begleitung eines berühmten Verlegers, stellte er vor: „…und das ist die Galerie, wo wir immer Kaviar mit Eßlöffeln essen!“ – Der Verleger erblaßte.
D. R.


„Von Liebe wurde viel geredet… mein Vater hatte eine Hundepeitsche, um mir zu zeigen, wie alles zu sein hatte. Und soff… Diese bedrückenden Beichten (ich war sieben) … das war die Hölle, sag ich euch. Als hätte man mir damals ein Messer in den Leib gestoßen und stecken gelassen. Kam ich später an einer Kirche oder an einer Schule vorbei, wurde das Messer herumgedreht…
Es gelang mir ja nie, Gott zu lieben. Stattdessen liebte ich die Mädels. Liebe ereignet sich nicht auf Befehl, sondern rettungslos. Die Gedanken sind ja nicht frei, da lügen die Dichter. Ich liebte Traudel (6), weil sie so schön dick und immer lustig war. Bei manchen Mädels schwinden mir immer noch die Sinne, wenn sie etwas dick sind. Helga (7), weil sie keine Schlüpfer trug und immer gern in der Hocke saß. Auch da schwänden mir immer noch die Sinne, könnte ich solches heute noch einmal erleben…”
Über Leben & Kunst:
„Wir reden vom Wein. Und zwar von gutem Wein. Zuerst werde ich auf wunderbare Weise selig. Glücklich, kann man sagen. Dann gehe ich hinaus und sehe als Maler, daß die Perspektiven sich verschoben haben. Das Meer ist höher als die Erde, in der Mitte auf einer weißen Fläche steht ein dunkler Dampfer, darunter ist das Meer dunkel. Dann der Himmel. Das muß man so malen. Das würde ich auch malen, wenn ich malen wollte, doch habe ich schon mal das Bild im Kopf. Oder ich sehe, daß ein Berg rot ist, also würde ich ihn rot und nicht irgendwie abmalen. Und daneben ist der Berg blau. Also würde er blau gemalt werden. Und auch sonst löse ich dann alle Probleme kinderleicht.
Ich habe nicht erwartet, daß ich überlebe, als ich die Welt und die Menschen anfing zu begreifen. Und schon gar nicht, daß ich so gut überlebte.
Und das ist das Glück.
... Der Mensch ist einmal eine Sau und dann wieder ein wunderbares Wesen. Schau dir nur mal so ein Mädel in der Blüte ihrer Schönheit an, wenn sie mit diesem kurzen Röckchen über das Kunsteis gleitet oder den Unterrock ablegt und ich mich ihr hingeben darf! Durfte. Gedurft hätte. Oder dürfte. Das Leben ist die Hölle - und der Himmel.
Und damit in der richtigen Weise zurechtzukommen, das ist die Kunst. Señor. Und nach diesem letzten Glas gibt es heute keinen Wein mehr, sonst wird das alles hier zu dumm.”
Janosch

> Preisliste von ausgewählten Radierungen
> Faltblatt als PDF (Download 200 KB)

Janosch, „Des Künstlers wahres Gesicht”,
2005, Original-Farbradierung, 15 x 20 cm
signiert und numeriert, Auflage 30 Exemplare

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3. März 2006 um 20 Uhr
Wenn Ärzte lieben…

Heilsame Musik und homöopathische Texte
Kabarettabend von und mit Christin Zacher, Scott Lawton und Reinhard Krökel

„Wenn Ärzte lieben“ geht es um Götter in Weiß und große Gefühle. Ein trivialer Arzt-Roman über Liebe, Tränen und Herzschmerz der schönsten Art. Erfahren sie von der schmachtenden Liebe des jungen Chefarztes zu seiner aparten Oberschwester. Und wenn die Worte nicht mehr reichen, dann hilft nur noch die Musik, um den Träumen und Sehnsüchten Ausdruck zu verleihen. Erleben sie Celine, die singende Oberschwester und hören sie „Ein Engel“, die Hymne auf die Krankenschwestern dieser Welt oder Hits wie „Ganz in weiß“ einmal ganz anders.

Christin Zacher ist gebürtige Berlinerin. Studium Klassischer Gesang an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“.  Als Musical-Darstellerin  war sie u.a. am Theater des Westens in Berlin, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und am Deutschen Theater in München engagiert. Solistin bei Orchesterkonzerten mit der Philharmonie München, im Konzerthaus Dortmund und im Nikolaisaal Potsdam, „Papagena” bei den Gandersheimer Domfestspielen. Kürzlich erschien ihre CD „Sehnsucht“. 

Scott Lawton kommt aus New Castle, Pennsylvania, USA.  Studierte Klavier, Posaune und Dirigieren.  Kapellmeister am Staatstheater Saarbrücken, danach Stationen in Bielefeld, Wien, Amsterdam, Wuppertal und Stuttgart. Musikalische Crossover-Projekte u.a. mit Udo Lindenberg und dem Buena Vista Social Club. Dirigent beim alljährlichen Jose’ Carreras Benefizkonzert. Im letzten Jahr dirigierte er beim Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen. Seit 1999 Chefdirigent des Filmorchesters Babelsberg.

Reinhard Krökel geboren in Braunschweig. Nach der Schauspielausbildung in Hamburg Engagements in Lübeck, Kiel, Hamburg, Bremerhaven, Wiesbaden, aber vor allem für Film und Fernsehen. Er spielte u.a. in Kinofilmen wie „Karniggels“, „Wir können auch anders“, im „Tatort“ und Serien wie  „Großstadtrevier“. 46 Folgen „Comedy-Factory“ (Pro7) und mit Christian Tramitz als einer der beiden Hauptdarsteller der Sat1-Serie „Finanzamt Mitte“. Für beide Serien arbeitete er auch als Drehbuchautor. Zuletzt war er in „Der König von Kreuzberg“ und der Comedy-Serie „Zack“ zu sehen.

 

Faltblatt als PDF (Download 152 KB)

Eintritt 12,- ermäßigt 6,-

Scott Lawton, Christin Zacher und Reinhard Krökel

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Ausstellung 13. Januar bis 11. Februar 2006
Andreas Homberg

Begegnungen

Eröffnung am Donnerstag, dem 12. Januar 2006 um 19 Uhr
durch die Kunstwissenschaftlerin Hela Baudis (Staatliche Kunstsammlungen Schwerin)
in Anwesenheit des Künstlers
Musik: Trio Abaco mit Philippe Perotto, Geige, Cornelia Börngen, Cello, und Michael Müller, Guitarre

Mit Bildern von Begegnungen bei Tisch hat sich Andreas Homberg ein sehr persönliches Thema erschlossen, das die vielen subjektiven, über lange Jahre verdrängten Erlebnisse auf spannungsvolle Weise wieder aufrollt. Der Maler wählt den Tisch als bildnerisches Zentrum und stellt ihn in den Garten der Freunde, den Schatten der Bäume, an den See, setzt ihn in dunkle oder helle Räume, auf die Bühne des Theaters, in das Restaurant um die Ecke.

Er sucht und findet immer wieder neue Plätze für die weiß gedeckten Tafeln, auf denen kein Gastmahl zelebriert wird. Ihm geht es um das Leben bei Tisch, wichtig sind ihm die in Gesprächen, Diskussionen oder schlichter Unterhaltung verbundenen Menschen. Für diese Szenen von unterschiedlichen Treffen an runden Tischen und langen Tafeln, in bekannter oder fremder Landschaft, setzt Homberg ein faszinierendes Gerüst seiner eigenwillig reich strukturierten Formen- und Farbenwelt ein.

Die vorgestellten dramatisch bewegten, mystisch anmutenden und stillen Gesprächsrunden machen bewusst, wie viel Lebenszeit tagtäglich an Tischen verbracht wird. Ausschließlich dieses gewöhnliche Alltagsphänomen bildet den inspirativen Ausgangspunkt für den Maler. Hier knüpft er an, transportiert Ereignisse und Alltägliches in farbstarke, expressiv aufgeladene oder kontemplative Bilder. Hombergs neue Werke von Tischrunden und Ausflügen in die Landschaft beweisen anhand des originell ausgeschöpften eigenen Farb- und Formenarsenals über welchen immensen bildnerischen Fundus er verfügt.

Faltblatt als PDF (Download 180 KB)

Katalog als PDF (Download 844 KB), Text Hela Baudis, 72 Seiten, 30 Abbildungen, Format 13,5 x 12,5 cm, broschiert 10,- € zuzüglich Porto

Andreas Homberg, „Der Garten bei Dr. M.”, 2005
Öl auf Hartfaser, 100 x 100 cm

Andreas Homberg, „Am Tresen”, 2005
Öl auf Papier

Andreas Homberg, „Das große Treffen”, 2005
Öl auf Hartfaser, 100 x 120 cm

Andreas Homberg, „Gruppe im Raum”, 2005
Öl auf Hartfaser, 100 x 100 cm
Andreas Homberg, „Sonderbar”, 2005
Öl auf Hartfaser, 100 x 80 cm
Andreas Homberg, „Theaterszene”, 2005
Öl auf Hartfaser, 100 x 100 cm

Andreas Homberg, „Tischrunde”, 1996
Öl auf Papier, 50 x 60 cm

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Ausstellung 4. November 2005 bis 7. Januar 2006
„Häfen, Meer und Ringelnatz”

Ben Kamili
André Krigar
Meike Lipp
Lars Möller
Augustin Martin Noffke
Albert Schindehütte
Nikolaus Störtenbecker
sowie maritime und andere Radierungen von
Janosch

und als Sonderschau:
bibliophile Ringelnatz-Raritäten aus der Sammlung Dr. Otto Paulick

Eröffnung am Donnerstag, dem 3. November 2005 um 19 Uhr
in Anwesenheit der Künstler

Aus Anlaß der Ausstellung bitten wir zu zwei adventssonntäglichen Ringelnatzfeiern und
-lesungen:

am Sonntag, dem 4. Dezember um 16 Uhr:
Barbara Nüsse liest Joachim Ringelnatz

am Sonntag, dem 18. Dezember um 16 Uhr:
Peter Franke spricht Ringelnatz und singt Lieder von Häfen und Meer, am Flügel begleitet von Herbert Kauschka

Eintritt jeweils 11,-/ermäßigt 6,-
> Veranstaltungsinfo als PDF

Zur Ausstellung erscheint eine Sammelmappe „Kritzelkratz für Ringelnatz" mit 25 handsignierten Blättern in einer Auflage von 150 Exemplaren, die Albert Schindehütte bei den Veranstaltungen mit Kritzelkratzeln widmen und signieren wird.

> Ausstellungsankündigung als PDF

Ben Kamili, „New York”, 2004
Aquarell, 150 x 100 cm

André Krigar, „Elbblick abends”, Ausschnitt, 2005
Öl auf Holz (Diptychon)

Simon Gaon, „Hafen”, 2005
Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

Lars Möller, „Am Meer”, 2005,
Öl auf Leinwand, 40 x 80 cm
Nikolaus Störtenbecker, „Helgoland I”, 1999
Original-Farbholzschnitt, 17 x 20 cm
Albert Schindehütte, „Joachim Ringelnatz”, 2005
Tusche

Janosch, „Haus gefischt”, 2003
Original-Farbradierung

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Ausstellung 28. September bis 29. Oktober 2005
„Amsterdamer Realisten”

Justine Albronda
Karin Brouwer
Piet Groenendijk
Edwin Hagendoorn
Birgit Prinz
Diederik Vermeulen
Ernst Voss

Eröffnung am Dienstag, dem 27. September 2005 um 19 Uhr
durch die Kunstwissenschaftlerin Thea Homberg
danach kleines musikalisches Programm
mit Buggy Braune am Flügel und Sebastian Jensen auf dem Kontrabaß
in Anwesenheit der Künstler

Nach den erfolgreichen Ausstellungen einzelner Amsterdamer Maler in Hamburg (2003 Justine Albronda und Edwin Hagendoorn, 2004 Ernst Voss) möchte ich mit dieser umfangreichen Auswahl einen Einblick in das Schaffen der „Amsterdamer Realisten“ als Gruppe geben. Die beteiligten Maler arbeiten hauptsächlich in Amsterdam, einige erhielten niederländische Kunstpreise, und alle sind durch Publikationen und Ausstellungen überregional bekannt geworden. Ein gemeinsames Anliegen ist das Malen vor dem Motiv, davon zeugen die Stilleben, Interieurs und Seestücke der Ausstellung. Jährlich finden auf Liebermanns Spuren Pleinairs in Nordwijk statt, wozu auch geschätzte ausländische Kollegen geladen werden (aus Deutschland u.a. Jürgen Leippert, Peter Schunter und Reinhard Stangl). Immer wieder trifft man sich zu gemeinsamen Malaktionen auf der Straße oder in der Landschaft. Zugleich findet in der Gruppe eine anspielungsreiche Auseinandersetzung mit der Moderne in Komposition und Inhalt statt, die ihre Arbeiten über eine bloße Naturwiedergabe hinaushebt.

> Ankündigung als PDF

Justine Albronda, „Der Perserteppich”, 2005
Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Karin Brouwer, „Fleischwaren”, 2005
Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Piet Groenendijk, „Pier Cadiz”, 2004
Öl auf Leinwand, 25 x 35 cm

Edwin Hagendoorn, „Cafe 't Smalle”, 2005,
Öl auf Leinwand, 40 x 80 cm
Birgit Prinz, „Munsterkäse & Gewürztraminer”, 2004
Öl auf Leinwand, 55 x 40 cm
Diederik Vermeulen, „Normandie, nachmittags”, 2005
Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Ernst Voss, „Landschaft XI”, 2005
Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Ausstellung 19.8. – 23.9.2005

Brian Fitzgibbon
Neue Bilder und Holzreliefs

Eröffnung am Donnerstag, dem 18. August 2005 um 19 Uhr
Der Künstler ist anwesend, es spricht der Maler Augustin Martin Noffke.

Fitzgibbon… ist ein gründlicher und hintergründiger Beobachter von Menschen und Milieus. Er sammelt Augenblicke und Eindrücke… Stadtrevier, Wartesaal, Altenheim, Fabrik, Friedhof, Kneipe… eine ursprüngliche Freude am Erzählen in Bildern ganz eigener Art zeichnen diesen… originellen Maler und meisterhaften Graphiker aus.
(Paul Theodor Hoffmann)
Brian Fitzgibbon wurde 1952 in Cork (Irland) geboren, studierte an der „Crawford Municipal School of Art” in Cork, Abschluß 1974, im gleichen Jahr Umzug nach Hamburg. Hier lebt er seitdem als freier Künstler, unterbrochen 1977 bis 1985 und 1993 durch Lehraufträge an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg. Einige Monate im Jahr verbringt er seit 1993 in seinem Haus im unterfränkischen Seinsheim.
Seit 1977 werden seine Bilder und Graphiken in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt (seit 1981 regelmäßig in der Galerie Rose). Größere Ausstellungsprojekte in Hamburg waren: „Drei Künstler und eine Fabrik” und „Kein Traum – kein Leben” (beide in Kampnagel K3), große retrospektive Einzelausstellungen gab es 1990 im University College in Cork und 1997 in der Hamburgischen Landesvertretung in Bonn. Zahlreiche Editionen machten sein graphisches Oeuvre weithin bekannt. Der bibliophile Band „Brian Fitzgibbon, Holzschnitte/Woodcuts” wurde von der Stiftung Buchkunst als „Eines der schönsten Bücher” ausgezeichnet.

Ankündigung als Download (PDF, 304 KB)

Brian Fitzgibbon, „London Underground", 2005
Öl auf Lindenholz

Ausstellung 30.6. – 7.8.2005
„Maler am Meer”

Ben Shaban Kamili

André Krigar
Louis
Lars Moeller
Frank Suplie
Sigurd Wendland

Eröffnung am Donnerstag, dem 30. Juni 2005 um 19 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

Erstes „Kaiserbäder Pleinair” – Bilder von der Insel Usedom

Pleinairmalerei, ein Begriff, der aus dem französischen Impressionismus stammt, meint, draußen statt im Atelier zu arbeiten, das Gesehene direkt wirken zu lassen und unverfälscht malerisch wiederzugeben, ohne Umwege oder langes Skizzieren und ohne Hilfsmittel wie künstliches Licht oder Fotos. Das hat auf Usedom eine lange Tradition durch Maler wie Niemeyer-Holstein und die sich auf ihn berufende, über Deutschland hinaus bekannte Usedomer Malerschule.

Nun zum ersten Mal ein „Kaiserbäder-Pleinair“, ausgerichtet vom Museum Heringsdorf. Am 21. Mai wurde dort eine Etage für eine Woche zum Malersaal, von wo aus die sieben eingeladenen Künstler jeden Tag in die Landschaft zum Malen aufbrachen, jeden Abend ihre frischen Werke zeigten, diskutierten und jetzt in dieser Ausstellung präsentieren.
Die eingeladenen Künstler sind der Niederländer Louis, Ben Shaban Kamili aus dem Kosovo, Lars Moeller aus Hamburg, André Krigar, Christopher Lehmpfuhl, Frank Suplie und Sigurd Wendland aus Brandenburg und Berlin. Alle sieben sind durch internationale Ausstellungen und Publikationen bekannt und haben viel Pleinairerfahrung.

„Maler am Meer“ wurde von Sigurd Wendland organisiert, der schon an Pleinairs in Mistroy und Swinemünde mitwirkte und jahrelang als Kurator des Museums Schwedt tätig war, wo es ähnliche Malertreffen seit 1990 gab. Er sieht das „1. Kaiserbäder-Pleinair“ als den Start zu einer Reihe solcher Malwochen mit wechselnder Besetzung und hofft, später auch die polnische Kunstszene mit einbeziehen zu können. Die aktuelle Ausstellung wird nach Hamburg auch in Berlin gezeigt.

Es erscheint ein Katalog (Download als PDF-Dokument 1,3 MB).

Auf Usedom fand die Ausstellung in der Villa „Irmgard” statt: Aktuelle Informationen unter „Drei Kaiserbäder”.
In Berlin wird die Ausstellung in der „Kommunalen Galerie” gezeigt. Die Daten finden Sie auf deren Website.

Ben Shaban Kamili

André Krigar

Lars Moeller

Louis

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Ausstellung 3.5. – 25.6.2005
„Die Leipziger Schule – gegenwärtig I”

Gudrun Brüne

Sighard Gille
Ulrich Hachulla
Günter Richter

Eröffnung am Samstag, dem 30. April 2005 um 17 Uhr
Es spricht Dr. Ina Gille. Die Künstler sind anwesend.

Die Galerie Rose präsentiert den ersten Teil der Ausstellungsreihe „Leipziger Schule - gegenwärtig“. Gezeigt werden Bilder von Gudrun Brüne, Sighard Gille, Ulrich Hachulla und Günter Richter. Zukünftig werden immer wieder Meister und Schüler der Leipziger Schule in der Galerie Rose ausstellen.

Daß die Leipziger Schule noch lange nicht vergessen ist und sich der Stempel DDR–Realismus einfach nicht mehr anbringen lässt, wurde längst nicht nur von Neo Rauch bewiesen. Die Leipziger Schule entwickelte sich weiter auf dem Erbe von Max Beckmann, Otto Dix, Max Klinger und später Bernhard Heisig, Werner Tübke oder Wolfgang Mattheuer.

Der Begriff Leipziger Schule steht nicht für Stilkonformität, nicht für eine gemeinsame Ideologie und vor allen Dingen nicht für einen Sonderweg. Er steht primär für die Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig, an der viele namhafte Künstler im sozialistischen sowie im kapitalistischen System studier(t)en und lehr(t)en. Mittlerweile breitet er sich sogar auf die Künstler aus, die nur dort arbeiten. Das Potential einer Stadt, die von einer Diktatur in den „Realen Sozialismus“ und von dem wiederum in eine parlamentarische Demokratie katapultiert wurde, schlägt sich in überragender Weise in der Kunst nieder.

Gudrun Brüne, Sighard Gille, Ulrich Hachulla und Günter Richter sind in namhaften Galerien und Museen vertreten. Eine Retrospektive, mit stark überhöhtem geschichtlichem Bezug, wie sie in etlichen Museen seit wenigen Jahren gepflegt wird, ist hier nicht Gegenstand der Ausstellung. Primär wird eine traditionsreiche Malerei gezeigt, die sowohl realistische als auch abstrahierende und expressionistische Züge trägt. Die Künstler sind fasziniert vom Alltäglichen – von dem maskierten und demaskiertem Selbst – eingebettet in ein permanent hinterfragbares Gesellschaftssystem.

Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog in Heftform mit Texten von Dr. Ina Gille und Raluca Pora, Kurzbiographien und 26 Abbildungen.

Katalog Download als PDF (856 KB)

Gudrun Brüne, „Portrait Loki Schmidt", 2004
Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm

Sighard Gille, „Verlagerung der Jahrtausendschwelle", 2000
Öl auf Leinwand, 180 x 240 cm

Ulrich Hachulla, „New Yorker Straßenszene", 2003
Eitempera auf Hartfaser, 80 x 45 cm

Günter Richter, „Der Nachmittagsspaziergang des Malers W. M.",
2004, Öl auf Hartfaser, 113 x 143 cm

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Ausstellung 25.2. – 9.4.2005
Jürgen Leippert: „Wirklichkeit kommt nur in sich selber vor.”


Eröffnung am Donnerstag, dem 24. Februar 2005 um 19 Uhr
durch den Berliner Maler Peter Schunter

Welt, Zeichen, Wahrheit
(…) Ein paar Tische, Stühle, Flaschen, eine Handvoll Menschen (…) Bars, Kneipen und ihre Passanten (…) „Harry‘s Bar“ in Manhattan, New York, oder ein Tresen im Stuttgarter Bohnenviertel. Letzte Ausfahrt Brooklyn oder Breuninger-Parkhaus.(…) Es sind die Plätze, die Jürgen Leippert zeichnet. Es sind die Menschen, die Jürgen Leippert kennt.(…) In den Bars, den Kneipen, in den Straßen und auch in der Landschaft. Dort stellt er sich immer wieder aufs neue zeichnend „der Kontrolle des Wissens durch die Wirklichkeit“. Klar und eindeutig, immun gegen Geschwätzigkeit und notorisch sachlich ist Jürgen Leipperts Zeichensprache. Eine Klarheit, die gefiltert ist durch die Erfahrung von Jahrzehnten, erworben durch die unausgesetzte Erkundung der Wege und Umwege zum einzigen Ziel, zum künstlerischen Ausdruck ohne Schlacken.(…) Die kühle Bestandsaufnahme der Außenwelten, der Innenwelten und ihrer unendlichen Durchdringungen ist Jürgen Leipperts Anliegen, dem seine Leidenschaft, dem all sein Kunstvermögen gilt. Und auch mitten in den Arenen der menschlichen Ekstasen, in den Manegen der Trostlosigkeit, läßt sich sein künstlerischer Gestaltungswille nicht von der Zuneigung bestechen, nicht von Verachtung beirren. Die Wirklichkeit der Welt wird nicht in die Sprache der Zeichen übersetzt, um sie portionsweise zum Zweck des Erinnerns zu bannen. Sie wird nach den Regeln der Kunst neu geschaffen als eine der Wirklichkeit ebenbürtige Wahrheit.(…)
Helmut Engisch 1991

Seine Landschaften malt er vor Ort, seine Milieubilder sind frei komponiert – enthalten die Gesamtheit seiner Erfahrungen und Impressionen – geben seinen Gedanken freien Raum – und gerade hierüber ist der höchste Grad der Vollkommenheit in seinen Portraits zu finden: Aus der Summe seiner malerischen Erfahrungen und der eingehenden Beschäftigung mit dem Portraitierten resultiert ein Charakter, eine Persönlichkeit, ein Leben – nicht bloß ein Gesicht. Jeder Pinselstrich markiert eine Lebensnuance.

Der in Stuttgart geborene Künstler erhielt Malunterricht bei Alfred Lehmann, siedelte 1964 nach Westberlin über und. studierte zwischen 1964 - 1972 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Es folgten zahlreiche Ausstellungen unter anderem in Hamburg, Berlin, Mannheim, Ulm, Frankfurt, Stuttgart, Amsterdam und New York. Seit 1971 lebt und arbeitet er als freischaffender Maler in Stuttgart. Er ist in vielen Galerien vertreten, in der Galerie Rose seit etwa 20 Jahren.

Jürgen Leippert, „Das Caféhaus Sperl in Wien IV", 2001
Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm

Jürgen Leippert, „Das Caféhaus Sperl in Wien III", 2001
Öl auf Leinwand, 80 x 40 cm

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Ausstellung 25.2. – Ostern 2005
Edda Henschel: „Die Welt im Ei”

Szenen in echten Hühner- und Gänseeiern

Sonderausstellung zu Ostern, paraliel mit der Ausstellung von Jürgen Leippert
Eröffnung am Donnerstag, dem 24. Februar 2005 um 19 Uhr

Edda Henschel
„Ausstellungseröffnung Jürgen Leippert im Museumsei"
2005, Gänseei, Papier, Blattgold, Tempera u.a.

Edda Henschel
„Das Hochzeitspaar in den Herrenhäuser Gärten"
2005, Gänseei, Schneckenhäuser, Blattgold, Tempera u.a.

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Ausstellung 25.1. – 19.2.2005
Simon Gaon: „New Yorker Bilder”


Eröffnung am Samstag, dem 22. Januar 2005 um 17 Uhr
durch Professor Werner Koch (Berlin)

„I concerned myself more with the painterly interpretation, breaking whatever rules are neccessary in order to sculpt my painting into a living experience, and I attempted to make the life of the paint at least as exciting as the subject itself.“ (Simon Gaon)

Simon Gaon: „Metropolen“
Simon Gaon fängt in seinen „street paintings“ das tosende Stadtleben vor Ort ein. Er trägt die Landschaft ab und baut sie Stück für Stück spontan, emotional mit einzigartiger Leuchtkraft an einer „neuen“ Stelle wieder auf. Die Gemälde faszinieren durch ihre Bewegung, ihren Strom und ihre Lebendigkeit. Wie ein Strudel ziehen sie den Betrachter hinein in die Metropolen.
Sein Studium der Bildenden Kunst in Stanford und New York ergänzte er durch mehrere Europaaufenthalte. Er lebte in Paris, Haarlem und London. Sein unruhiger Pinselstrich, der pastose Farbauftrag und das Kompositionsschema erinnern an klassische expressive Maler: Chaim Soutine, Lovis Corinth, Vincent Van Gogh und Oskar Kokoschka, den er persönlich kennen lernte. So blieb er auch während und nach seinen Jahren mit der New Yorker Künstlergruppe der europäischen Moderne verhaftet. Als junger Maler wurde er ebenso durch die „School of London“ angeregt, der Frank Auerbach, Francis Bacon, Lucian Freud und Leon Kossoff, mit dem er im regen Austausch stand, angehören. 1972 mitbegründete er die Subjectivist Gallery in New York, 1977 die Künstlergruppe Street Painters. Er lebt und arbeitet als freier Maler in New York.

Simon Gaon, „Times Square (New York City)", 2004
Öl auf Leinwand, 128 x 137 cm

Simon Gaon, „Village Cigar Store (New York City)", 2004
Öl auf Leinwand, 61 x 92 cm

Simon Gaon, „Ile St. Louis (Paris)", 2004
Öl auf Leinwand, 40 x 51 cm

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Freitag, 3. Dezember 2004 um 20 Uhr
Samstag, 4. Dezember 2004 um 20 Uhr
Literarischer Abend „Robert Gernhardt: Hinter der Kurve”


Anläßlich der Ausstellung „Hinter der Kurve – Bilder und Papierarbeiten zur Literatur”

Eintritt 10,- (ermäßigt 6,-)

Dieses Gastspiel ist eine von Peter Stein angeregte Sonderproduktion anläßlich seiner Faust-Inszenierung zur EXPO Hannover (und seitdem auf Tournée)
Robert Gernhardt: Hinter der Kurve
Szenisch geordnet von Bernd Ludwig u. Christian Barthelmes Regie: Christian Barthelmes, Musik: Antonello Marafioti
Mit Bernd Ludwig und Antonello Marafioti

Bernd Ludwig ist Theaterschauspieler, arbeitete mit Peter Stein, Andrzej Wajda, Robert Hungerbühler, Andrej Woron u.a.

„Die Erotik liegt auf dem Seziertisch der Sprache, und übrig bleibt von ihr eine feine Komik, die Ludwig mühelos zum Vibrieren bringt.” (FAZ)
„Der Schauspieler Bernd Ludwig ist ein kongenialer Gernhardt-Interpret” (ORB)
„Sie sind schon ein amüsantes Gespann!” (Berliner Morgenpost)

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Samstag 27. November 2004 um 20 Uhr
Literarischer Abend „Helmut Gentsch liest Anton Tschechow”


Anläßlich der Ausstellung „Hinter der Kurve – Bilder und Papierarbeiten zur Literatur”

Eintritt 7,- (ermäßigt 4,-)

Gastspiel zum 100. Todestag von Anton Tschechow
Helmut Gentsch liest Anton Tschechow
Bernhard Schleiser, Guitarre, spielt russische Lieder
Helmut Gentsch, Theater- und Filmschauspieler (u.a. in Frankfurt und Hamburg) spielte zuletzt Mephisto im „Faust”, die Titelrolle im „Jedermann”, Marquis Posa im „Don Carlos”, Tellheim in der „Minna von Barnhelm” im Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

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Ausstellung 26. November bis 31. Dezember 2004
Bilder und Papierarbeiten zur Literatur

„Hinter der Kurve”
von der Schneekönigin, Ole Bienkopp und dem weißen Neger Wumbaba…
Eröffnung am Donnerstag, dem 25. November um 19 Uhr
durch Raluca Pora (Hamburg)

Gudrun Brüne, Brian Fitzgibbon, Antje Fretwurst-Colberg, Robert Gernhardt, Günter Grass, Berhard Heisig, Andreas Homberg, Augustin Martin Noffke, Albert Schindehütte, Michael Sowa, Sigurd Wendland und viele andere

Ein Gedanke kann aufgeschrieben oder auch dargestellt werden, „ohne die Tinte zu wechseln” (Günter Grass). Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Künstlern, die den dichterischen Text im Bild offenlegen. Einige der Künstler sind „Doppelbegabungen" wie Gernhardt und Grass, andere lassen sich durch Erzählungen und Gedichte zu ihren Bildern inspirieren, die dann auch allein für sich stehen können und durchaus nicht bloße Illustrationen sind (Sowa durch das neue Buch von Axel Hacke, Heisig durch Goethe…)

Robert Gernhardt, zu Joachim Ringelnatz „Abendgebet”, 2004
Kreide, 40 x 50 cm

Günter Grass, zu Hans Christian Andersen „Herzenskummer”, 2004
Lithographie, 30 x 20 cm

Michael Sowa, „Flaggenhof im Wind”, zu Axel Hacke 2004
Öl auf Papier, 22 x 16 cm

Sigurd Wendland, „Portrait Wiglaf Droste” (Detail), 2003
Öl auf Leinwand, 200 x 180 cm

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Ausstellung 1. Oktober bis 13. November 2004
Michael Fieseler „Neue Bilder”

Ölbilder aus den Jahren 2003 und 2004
Eröffnung am Donnerstag, dem 30. September um 19 Uhr
Es spricht Kurt Haug, Professor für Malerei an der Kunsthochschule Kassel
musikalische Umrahmung: Michael Dorner am Flügel

Rote Lanzen schieben sich quer durch das Bild. Ein verzerrtes Bein windet sich um sie herum als wäre es aus Gummi.
Am Ende des Beines vermutet man ein Gesicht unter einem schwarz leuchtenden Hut.
Darunter knubbelt sich jedoch lediglich eine ephemere Masse, die an Plasteline oder Knorpel erinnert. Selbst das Bein könnte doch eher eine Decke oder ein Felsen sein. Auch bei intensiverer Betrachtung verraten die großformatigen Malereien in imposanten Farben und Formen ihren konkreten Inhalt nicht.
Das Spiel des 33 jährigen mit realistischen und unrealistischen Gegenständen verwirrt den Betrachter. Gleichermaßen ist er jedoch auch fasziniert von der Vielfalt der Assoziationsmöglichkeiten, die sich ihm bieten: Er wird mitgenommen in Schlachten, an die See und auf ein Schiff. Er wird in Felle eingewickelt, darf Lanzen tragen oder auch einfach nur Betrachter sein.

Michael Fieseler, „Kriegerische Landschaft”, 2004
Öl auf Nessel, 200 x 300 cm

Michael Fieseler, „Kleine Landschaft”, 2003
Öl auf Nessel, 80 x 140 cm

Michael Fieseler, „Polnische Landschaft”, 2003
Öl auf Nessel, 200 x 300 cm

Michael Fieseler, „Revanche”, 2003
Öl auf Nessel, 200 x 180 cm

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Sonntag 5. September 2004 um 12 Uhr
Galeriekonzert „SALUT SALON”


Anläßlich der Ausstellungseröffnung spielt das bekannte Hamburger Damenquartett unser 126. Galeriekonzert (Eintritt 8,-)

SALUT SALON:
Iris Siegfried, Geige und Gesang
Angelika Bachmann, Geige
GesaFriedel, Cello
Christine Schütze, Klavier

„Salonmusik, die mitreißt“
Bild Kultur extra

„Frech, charmant und virtuos“
Hamburger Abendblatt

„Die vier Damen vom wunderbaren Mischmasch-salon der Musikgeschichte“
Die Welt

„Rückenfrei durch die Musikgeschichte…“
Leicht haben‘s die Herren bei dem Quartett nicht. Nicht nur, daß die Sängerin Iris Siegfried in Anlehnung zu Georg Kreisler ihre Geliebten gleich reihenweise meuchelt und die jungen Damen Zarah Leanders „Waldemar” auf die Schippe nehmen – nein, schon der Blick ins Dekolleté der Geigerin Angelika Bachmann raubt jedem Mann den Verstand. Selbst der Kritiker streckt die Waffen, gibt sich Charme und Virtuosität der Pianistin Christiane Schütze und ihrer drei Streicher-Freundinnen hin und jubelt über Witz und Eigenwilligkeit des Quartetts „Salut Salon”…
Hamburger Morgenpost

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4. und 5. September
Langes Wochenende der Hamburger Galerien „Der rote Punkt”

Neuerwerbungen, Ausstellung bis 23. September:
Bilder und Papierarbeiten von Justine Albronda, Edwin Hagendoorn, Andreas Homberg, André Krigar, Augustin Martin Noffke, Peter Schunter und Sigurd Wendland

Justine Albronda, „Die Schuhe”, 2004
Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm

Edwin Hagendoorn, „Amsterdamer Straßenszene”, 2004
Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm

Andreas Homberg, „Blick auf Graz”, 2004
Öl auf Hartfaser, 110 x 120 cm

André Krigar, „Crete, bei Monte Olivieto (Toscana)”, 2002
Öl auf Leinwand, 60 x 65 cm
Augustin Martin Noffke, „Norddeutsche Landschaft”, 2004
Wasserfarben, 30 x 42 cm
Peter Schunter, „Die Kleewiese”, 2004
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Sigurd Wendland, „Die Störche”, 2004
Öl auf Leinwand, 20 x 30 cm

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Ausstellung 4. Juni bis 27. Juli
Die Künstlergruppe „HINAUS“

Bilder, Aquarelle und Zeichnungen von
André Krigar, Bernd Krüerke, Christopher Lehmpfuhl, Louis, Hans Stein und Sigurd Wendland

Eröffnung am Donnerstag, dem 3. Juni um 20 Uhr

André Krigar , „Der Ringofen“, 2004
Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm

Bernd Krüerke, „Sorbischer Frühling“, 2003
Öl auf Leinwand, 90 x 100 cm

Christopher Lehmpfuhl , „Die Magnolie“, 2004
Öl auf Leinwand, 90 x 60 cm

Louis, „Irgendwo“, 2002
Öl auf Leinwand, 70 x 60 cm

Hans Stein , „Der Ringofen“, 2004
Kohle auf Papier, 78 x 66 cm

Sigurd Wendland , „Der Kirschgarten“, 2003
Öl auf Leinwand, 100 x 150 cm

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Ausstellung 30. April bis 29. Mai
André Krigar: Stadtlandschaften und Figurenbilder
Eröffnung am Donnerstag, dem 29. April um 19 Uhr

André Krigar
"Fasanenstraße", 2003, Öl/Leinwand, 80 x 80 cm

André Krigar
"Vorstadtstraße", 2003, Öl/Leinwand, 70 x 80 cm

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Sonderausstellung 25. März bis Ostern
Edda Henschel: Die Welt im Ei
Miniaturszenen in echten Hühner- und Gänseeiern, Teil 5

Edda Henschel
Türkisches Bad, Gänseei, Papier, Farben

Edda Henschel
Osterspaziergang zum Gipfelkreuz, Gänseei, Papier, Farben u.a

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Frühlingsausstellung 25. März bis 24. April
Bilder, Zeichnungen und Drucke von
Homberg, Janosch, Leippert, Noffke, Schindehütte und Trieb

Janosch, "Lisa küssen", 2003
Original-Farbradierung, signiert und numeriert

Albert Schindehütte, "Kleines Mädchen mit Maikäfer",
Original-Federzeichnung, signiert

Augustin Martin Noffke,
"Still-Leben" Wasserfarben, signiert

Andreas Homberg,
"Frühlingsabend in der Provence" auf Papier, signiert

Jürgen Leippert, "Ostermorgen im Sperl (Wien)"
Öl auf Leinwand, signiert

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Ausstellung 20.2-20.3.2004
"Schwarz und weiss", Ernst Voss
Handzeichnungen und schwarz-weisse Bilder

Mit Ernst Voss stelle ich Ihnen den dritten Maler in unserer Ausstellungsreihe holländischer Künstler vor. Er ist in den Niederlanden einer der wichtigsten Maler seiner Generation. Nach dem Studium in Amsterdam lebte er lange in New York als freier Maler, wo er schnell durch seine expressiv-realistischen Bilder “vor der Natur” bekannt wurde. Ich lernte ihn in dieser Zeit durch Empfehlung des Malers Jürgen Leippert kennen, der später mit ihm gemeinsam ausstellte. Für diese erste Ausstellung in Hamburg ist es mir gelungen, sein komplettes neues Projekt der "schwarz-weissen Bilder" zu präsentieren. Dieser Zyklus ist in der Toscana und in Amsterdam entstanden und wird zum ersten Mal überhaupt gezeigt.
Dirk Rose

Ernst Voss, o. T., ’/Leinwand, 50 x 60 cm

Ernst Voss, o. T., Leinwand, 70 x 50 cm

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Weitere, in letzter Zeit gelaufene Ausstellungen:

Andreas Homberg, 16.1.-14.2.2004

Augustin Martin Noffke, 28.11.2003-10.1.2004

Friedrich F. Fretwurst, 24.10.-22.11.2003

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