Termine

> Gocha Gulelauri

> Simon Gaon

> Andreas Homberg

> Birgitt Bolsmann Gedächtnisausstellung

> Corinna Weiner

> „Landschaften”

> „7 malen am Meer” (2007)

> André Krigar „Bekenntnisse eines Stadtmalers"

> Louis: „Vor und hinter dem Deich”

> Falko Behrendt und Andreas Homberg: „Gemeinsam”

> Michael Fieseler, Malerei

> Reinhard Stangl „Geschlossene Gesellschaft”

> Galeriekonzert „und die Nacht hat ihre Lust!”

> Sighard Gille „Die Magd”

> „Sommerbilder”

> „7 malen am Meer” (2006)

> Justine Albronda und Edwin Hagendoorn „Innenräume”

> Edda Henschel „Die Welt im Ei”

> Janosch „Retrospektive der Radierungen”

> Kabarettprogramm „Wenn Ärzte lieben”

> Andreas Homberg

> Häfen, Meer und Ringelnatz

> Amsterdamer Realisten

> Brian Fitzgibbon, Neue Bilder und Holzreliefs

> „7 Maler am Meer” (2005)

> Ausstellung „Die Leipziger Schule – gegenwärtig I”

> Ausstellung Jürgen Leippert, „Wirklichkeit kommt nur in sich selber vor.”

> Ausstellung Edda Henschel, „Die Welt im Ei”

> Ausstellung Simon Gaon, „New Yorker Bilder”

> 2. Literarischer Abend „Robert Gernhardt: Hinter der Kurve”

> 1. Literarischer Abend „Helmut Gentsch liest Anton Tschechow”

> Bilder und Papierarbeiten zur Literatur: „Hinter der Kurve”

> Michael Fieseler „Neue Bilder”

> „Neuerwerbungen der Galerie”

> Die Künstlergruppe „HINAUS“

> André Krigar „Stadtlandschaften und Figurenbilder"

> Sonderausstellung Ostern, Edda Henschel

> Frühlingsausstellung

> Ernst Voss „schwarz und weiss"

> Weitere, bereits gelaufene Ausstellungen

Ausstellung 6. Mai bis 14. Juni 2008
Gocha Gulelauri
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

Gocha Gulelauri wurde 1966 in Tbilissi, Georgien, geboren
1979 – 1981 Teilnahme am Künstlerkreis im „Jugendpalast“ Tbilissi
1983 – 1986 Schäfer
1987 – 1989 Studium an der I.-Nikoladse-Kunstfachschule, Tbilissi
1987 – 1992 Kurator im „Künstlerhaus“, Tbilissi
1989 – 1995 Studium an der Staatlichen Kunstakademie, Tbilissi, Fakultät für Malerei.
1992 Mitbegründer der Georgisch-Deutschen Gesellschaft
seit 1994 Leiter der jährlichen Kulturtage „Gwinobissa“ in Tbilissi
1994 bis heute Bühnenbildner und Produzent am Kellertheater Tbilissi. Projekte waren u.a. „Faust“ (1994), „Mario und der Zauberer“ (1996), „Die Dreigroschenoper“ (1997), „Faust I“ als Marionettenstück (1998), „Verführung“ (nach Thomas Mann, 1999), „Der kleine Muck“ (2000), „Die Verwandlung“ (2001), „Café Rossini“ (2003), „Das kalte Kind“ (2004), „norway.today“ (nach Igor Bauersima, 2007)
seit 1997 Vize-Präsident der Georgisch-Deutschen Gesellschaft
2003 Projekt „Georgisch-Deutsche Beziehungen aus der Sicht der georgischen Schüler“
2004 „Medea“-Werkstatt in Kolchis, Tbilissi
2005 „Ecotopia im Kaukasus“ (internationales Projekt mit aserbaidschanischen, armenischen, deutschen und georgischen Künstlern)
2006 Projekt „Begegnung mit Pirosmani“ (internationales Künstlertreffen in Georgien mit einer Ausstellung)
2006 Gestaltung szenischer Lesungen bei den „Tagen der zeitgenössischen Dramaturgen“
seit 2007 Präsident der Georgisch-Deutschen Gesellschaft, Tbilissi
seit 1988 zahlreiche Ausstellungen seiner Bilder im In- und Ausland (u.a. in Berlin mit dem Bildhauer Hans Scheib)

Eröffnung am Sonntag, dem 4. Mai 2008 um 12 Uhr
durch Jürgen K. Hultenreich in Anwesenheit des Künstlers.
Anschließend zeigen wir den Film „Pirosmanis Tisch“, einen zwölf-Minuten-Trailer zum gleichnamigen Dokumentarfilm von Stefan M. Homberg, Uwe Kolbe und Fatmir Rasimi über das internationale Künstlertreffen in Georgien, das auf die Initiative von Gocha Gulelauri im Oktober 2006 stattfand.

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXVII”
2007, Tempera, 50 x 60 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXIX”
2008, Tempera, 18 x 27 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXXI”
2008, Tempera, 27 x 18 cm

Gocha Gulelauri
„Großmutter XXXII”
2008, Tempera, 27 x 18 cm
Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive II”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 61 x 85 cm
Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive IV”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 150 x 160 cm

Gocha Gulelauri
„Vogelperspektive X”
2007, Mischtechnik/Papier/Leinwand, 70 x 99 cm

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Ausstellung 15. Februar bis 29. März 2008
Simon Gaon
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

1943 born in New York City, NY
1959–1960 studied with Arthur Bressler, Roosevelt School, Stamford, CT
1961 High School of Art and Design, awarded the Art Studio Club Award Scholarship
1962–1963 Art Students League, New York City (Merit Scholarship)
1963–1976 resided mostly in Paris, France
1964 Academia 63, Haarlem, Holland
1965 Art Students League, New York City – awarded Merit Scholarship
1966 awarded the Edward G. McDowell Traveling Scholarship - resulting in a one-person show in 1968
1975 confounded with Leo Reeves the “Subjectivist Gallery”, New York, NY
since 1977 back in New York, NY, co-founded the “New York Street Painters” organization. It’s members formed a fraternity of kind – with the aim to encourage it’s membership to create cityscapes and street scenes while working outdoors. As a result many joint art shows have been taken place annually. They worked and exhibited together in the years 1980–1991.
Simon Gaon lives and works as painter and sculptor in New York, NY, and on Shelter Island.


Museums and Collections:

Museum of the City of New York
New York Historical Society, New York City
Hudson River Museum, Yonkers, NY
West Valley Art Museum, Surprise, AZ
Yeshiva University Museum, New York City
France Loisirs, Paris, France
The Art Students League, New York, NY
White and Case, New York, NY
Millennium Hotel, New York, NY
Carrot Capital LLC, New York, NY

„…It was one of the few places in New York where you could paint the city very much like a bouquet of flowers: explosions of pure color…
In the studio I can reinvent and create my own dynamics. However, life still remains my source, and I am compelled to paint outdoors every so often in order to recharge my batteries. I get stimulated from the tension of being outside. There is so much life to draw from. It keeps me from becoming stale or too repetitive.“ (Simon Gaon)

Eröffnung am Donnerstag, dem 14. Februar 2008 um 19 Uhr
durch Professor Werner Koch.

> Faltblatt zur Ausstellung (pdf Download 320 KB)
> Katalog zur Ausstellung (pdf Download 2,9 MB)
> Simon Gaon, Website

Simon Gaon
„Times Square, July 4th”
1999, Öl auf Leinwand, 137 x 127 cm

Simon Gaon
„42nd Street After The Rain”
2006, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„Bronx Bridge”
2007, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„East River II”
2007, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm
Simon Gaon
„Bakery Window”
2006, Öl auf Leinwand, 137 x 127 cm
Simon Gaon
„Trees Near Bay”
2006, Öl auf Leinwand, 61 x 91 cm

Simon Gaon
„Hamburg Central Station II”
2005, Öl auf Leinwand, 127 x 147 cm

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Ausstellung 11. Januar bis 9. Februar 2008
Die Farben schaffen die Welt
Andreas Homberg
Malerei
Es erscheint ein Katalog.

Die Farben schaffen die Welt.
Wenn Andreas Homberg dramatischweite Himmel malt, dann tun sich bisweilen Lichtspalte auf, durch die gefährliche Farbmassen hereinströmen. Mystische Lichter, die er in seine romantischdunkle Welt hineinblitzen lässt. Was für ein Triumph der Farbe.
Zugleich erkennen wir räumliche, jahreszeitliche Koordinaten, Strand, Insel, die düsterdunkelrote Kirche, einsame Wanderer gegen den Wind, eine stumme Menschengruppe unter Bäumen oder ein mächtiger Kahn, der vor uns steht wie ein störrisches Rindvieh. Aber was für eine Stille. Und erzählt wird hier nichts, denn es sind die Farben, die die Welt schaffen. (Klemens Renoldner)

Eröffnung am Donnerstag, dem 10. Januar 2008 um 19 Uhr
durch Professor Dr. Klemens Renoldner.
Andras Vermesy, Klavier, Philippe Perotto, Violine und Cornelia Börngen, Violoncello spielen das Andante un poco mosso aus dem Klaviertrio in B-Dur von Franz Schubert.

> Faltblatt zur Ausstellung (pdf Download 208 KB)
> Katalog zur Ausstellung (pdf Download 760 KB)
> Andreas Homberg, Information und Kurzbiopraphie
> Katalog 2007 (gemeinsam mit Falko Behrendt) (pdf Download 950 KB)
> Katalog „Begegnungen” 2006
(pdf Download 844 KB)

Andreas Homberg
„Dr. M. geht”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Landschaft mit Wolken”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Theaterszene”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Winterreise I”
2007, Öl auf Malpappe
Andreas Homberg
„Winterreise II”
2007, Öl auf Malpappe
Andreas Homberg
„Winterreise III”
2007, Öl auf Malpappe

Andreas Homberg
„Winterreise IV”
2007, Öl auf Malpappe

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Ausstellung 23. Oktober bis 24. November 2007
Gedächtnisausstellung
Birgitt Bolsmann
(1944 – 2000)
Bilder und Zeichnungen

Eröffnung am Sonntag, dem 21. Oktober 2007 um 12 Uhr
durch Professor Dr. Ursula Panhans-Bühler.
musikalische Einleitung: Frauke Thalacker, Sopran, und Wolfram-Maria Märtig, Klavier.

Der Katalog enthält 52 Abbildungen und Texte von Professor Kurt Haug und Professor Dr. Ursula Panhans-Bühler.

Birgitt Bolsmann
„Die Flucht aus dem Patriarchat”
1986, Eitempera und Öl auf Leinwand, 200 x 130 cm

Birgitt Bolsmann
„Abschied von der Kindheit”
1987, Eitempera und Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm

Birgitt Bolsmann
„Im Labyrinth”
1982, Eitempera und Öl auf Leinwand, 75 x 75 cm

Birgitt Bolsmann
„Melancholie”
1978, Eitempera und Öl auf Leinwand, 85 x 65 cm
Kurt Haug
„Portrait Birgitt Bolsmann”
2000–2002, Eitempera und Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm

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Ausstellung 7. September bis 6. Oktober 2007
Corinna Weiner

Eröffnung am Donnerstag, dem 6. September 2007 um 19 Uhr
durch Professor Erhard Göttlicher, die Malerin ist anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Professor Marwan.

Corinna Weiner wurde 1977 in Berlin geboren, studierte
1997 – 2003 Malerei an der Universität der Künste Berlin,
1999 Studium an der École de Beaux-Arts de Marseille (F),
1999 Erasmus-Stipendium, École des Beaux-Arts de Marselle,
2001 Dorothea Konwiarz Stiftung, Berlin,
2002 Studium an der New York Studio School For Drawing And Painting (USA),
2003 Ernennung zur Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin.
2003 „Walter-Hellenthal-Preis“ für Malerei, Universität der Künste Berlin.
2005 „Kunstpreis Berlin“ für Malerei der Akademie der Künste Berlin.
2007 „Birgitt-Bolsmann-Preis“ Hamburg 2007
Corinna Weiner lebt seit 2003 als freie Malerin in Berlin.


In seiner Laudatio zum Kunstpreis der Akademie der Künste schrieb Marwan:

Die Arbeit von Corinna Weiner ist vornehmlich getragen von zwei Komponenten: der sich heftig artikulierenden Malerei und einem sehr eigenen Traum von Welt. Beide ergänzen sich zu einer Einheit, die eine unverwechselbare Bildsprache hervorbringt. Es ist die Beziehung der Malerin selbst zu ihrer Umgebung, ihr zutiefst privates Empfinden und Befinden, das sie thematisiert und in Farbe, Symbolen und literarischen Hinweisen in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung stellt… Diese Selbstbilder sind erfüllt von großen Fragen, aber auch von Poesie.
Es geht um ein tastendes Erkunden des eigenen Ich im Umfeld. Direkt und konzentriert hergestellte Zusammenhänge zwischen zunächst scheinbar unvereinbaren Gegenständen und Aussenwelt erschaffen eine wirkliche Eigenwelt… Die Bilder von Corinna Weiner vermitteln in ihrer leidenschaftlichen und sinnlichen Malerei eine wahrhaftige, aus echtem Betroffensein sich nährende Imagination und können so eine künstlerische Antwort auf Fragen unserer Zeit sein.
(Marwan ist Professor für Malerei an der Hochschule der Künste Berlin und Mitglied der Akademie der Künste Berlin und Brandenburg.)

> Ausstellungskatalog als PDF (Download ca. 2,3 MB)
> Corinna Weiner, Website

Corinna Weiner
„o.T.”
2007, Öl und Lackspray auf Leinwand, 140 x 150 cm

Corinna Weiner
„Happy End mit Goldstaub”
2007, Acryl und Lackspray auf Leinwand, 150 x 150 cm

Corinna Weiner
„Toskanalandschaft II”
2005, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm

Corinna Weiner
„Feldweg, Sonnenlicht”
2007, Öl auf Leinwand, 50 x 30 cm
Corinna Weiner
„Annäherung an ein unbekanntes Objekt I”
2007, Öl Leinwand, 50 x 60 cm
Corinna Weiner
„Nachtschwarm”
2007, Öl auf Leinwand, 125 x 135 cm

Corinna Weiner
„Versuch eines Portraits von hinten IV”
2007, Öl auf Holz, 50 x 42 cm

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Ausstellung 5. August bis 1. September 2007
Kunst als Lebensmittel:
„Landschaften”

17. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBk (Auswahl)

Eröffnung am Sonntag, dem 5. August 2007 um 12 Uhr
Es sprechen Herr Dr. Enoch Lemcke, Leiter der Abteilung Kultur im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Frau Dr. Katrin Arrieta, Mitglied der berufenen Jury der Ausstellung, Autorin der Ausstellungskonzeption und des Kataloges. Die Künstler sind anwesend.

Künstler aus MeckPom in Hamburg:
Unter dem Titel „Landschaften“ setzt der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK die im Jahr 2006 begonnene dreiteilige Ausstellungsreihe „Kunst als Lebensmittel“ unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern fort. Die Ausstellung fand in der Rostocker Kunsthalle statt.
Dazu erschien ein umfangreicher Katalog mit einem Grußwort von Dr. Harald Ringstorff und einem Essay von Dr. Katrin Arrieta.
Eine Auswahl der Exponate wird nun in der Galerie Rose gezeigt.

Teilnehmer sind: Karin Camara, Thomas Eichholz (Momass), Friedrich Wilhelm Fretwurst, Antje Fretwurst-Colberg, Hartwig Hamer, Wilko Hänsch, Annelise Hoge, Andreas Homberg, Matthias Jaeger, Joachim Lautenschläger, Lars Lehmann, Britta Matthies, Sven Ochsenreither, Lucia Schoop, Helmut Senf und Jürgen Weber.

> Katalog Teil 1 (S. 1–41) als PDF (Download ca. 1,1 MB)
> Katalog Teil 2 (S. 42–83) als PDF (Download ca. 1,4 MB)
> Katalog Teil 3 (S. 84–112) als PDF (Download ca. 0,8 MB)
> Faltblatt als PDF (Download ca. 0,3 MB)
> Link zur Website des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern

Friedrich Wilhelm Fretwurst
„Morgenhafen”
2006, Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm

Antje Fretwurst-Colberg
„Speicherstadt mit blauem Vogel”
2003, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Andreas Homberg
„Groß Zicker”
2006, Öl auf Hartfaser, 100 x 110 cm

Joachim Lautenschläger
„Ziegelei Limbach”
2003, Acryl auf Leinwand, 90 x 100 cm
Lars Lehmann
„Westhafen”
1999, Öl auf Hartfaser, 30 x 60 cm
Sven Ochsenreither
„Ballen”
2005, Acryl auf Leinwand, 130 x 140 cm

Helmut Senf
„Nocturn II”
2005, Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm

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Ausstellung 10. Juli bis 4. August 2007
„7 malen am Meer”

Eröffnung am Sonntag, dem 8. Juli 2007 um 12 Uhr
Die Künstler sind anwesend.

Es erscheint ein Katalog.

Annedore Dietze, Kai Feldschur, Edwin Hagendoorn, Lars Möller, Vessela Posner, Frank Suplie und Sigurd Wendland trafen sich zum „3. Pleinair“ an der Ostseeküste auf Usedom, im Seebad Heringsdorf. „Die Ausstellung zeigt in differenzierter Weise den Einfluß der Küstenlandschaft und der Bäderarchitektur auf die Ausarbeitung ästhetischer Strukturen in Linie, Farbe und Fläche.“ (Karin Lehmann)

> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 1,2 MB)
> Link zur Pressestelle Usedom

Annedore Dietze
„Spur”
2007, Öl auf Leinwand, 45 x 45 cm

Kai Feldschur
„Trampolin IV”
2007, Acryl, Kohle und Öl auf Leinwand, 30 x 80 cm (Detail)

Edwin Hagendoorn
„Strand met misjes”
2007, Öl auf Leinwand, 60 x 95 cm

Lars Möller
„Strand”
2007, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm
Vessela Posner
„188”
2007, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Frank Suplie
„Ägir”
2007, Eitempera auf Leinwand, 100 x 80 cm

Sigurd Wendland
„Strandpromenade in Bansin”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

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Ausstellung 8. Juni bis 7. Juli 2007
André Krigar
„Bekenntnisse eine Stadtmalers”

Eröffnung am Donnerstag, dem 7. Juni 2007 um 19 Uhr
Thilo Krigar spielt eigene Kompositionen auf dem Cello.
Der Künstler sind anwesend.

Es erscheint ein Katalog, DIN A 4, 24 S. 32 Abb., broschiert.

Der "Stadtmaler"

André Krigar fiel nach seinem Studium an der HdK Berlin schnell als ein Vertreter des Realismus auf, was in den Achtzigern noch eine Besonderheit war. Vor allem seine Ausstellung „Stadtlandschaften“ machte ihn bekannt. Mit dem Professor für Malerei Manfred Bluth, der in den Sechzigern mit seiner abstrakten Malerei radikal gebrochen und sich dem Realismus zugewandt hatte („Schule der Neuen Prächtigkeit“), verband ihn bald eine enge Freundschaft. Gemeinsam brachen sie zu Malreisen auf, um direkt vor der Natur zu malen, und stellten zusammen aus, auch mit Bluths Schülern (Friedel Anderson, H.D. Tylle u.a.), die mittlerweile selbst bedeutende Maler geworden sind. Nicht zuletzt aus diesem Kreis gingen die Künstlervereinigungen „Norddeutsche Realisten“ und der „Künstlersonderbund für Realismus der Gegenwart“ hervor.
Neben Stadtlandschaften umfaßt Krigars Arbeit auch Portraits, Landschaften, Seestücke usw.; Schiffsbilder und Hafenszenen malt er zur Zeit mit den „Norddeutschen Realisten” in Hamburg.
Krigar interessiert an der Malerei vor dem Motiv, den Straßenszenen und Hafenbildern nicht so sehr die topographische Genauigkeit im Sinne der klassischen Stadtmaler, sondern die Lebendigkeit der bewegten Szenerie: „… sich von den Farben führen, ja verführen zu lassen. Am eigenen Leibe zu erleben, wie machtvoll dieser Prozeß sein kann.“ (Krigar)
Für den Betrachter bedeutet die Wiedererkennbarkeit des Motivs den Einstieg in den Dialog mit dem Bild, der die Kostbarkeit der farbigen Komposition und die poetische Verdichtung so intensiv erfahrbar macht.
Der Dichter Günter Kunert schreibt in seinem Buch „Hier und jetzt und einmal“: „André Krigar, der sich hemmungslos mit seiner Staffelei auf irgendeine Straße stellt, hat sich die Gegenwart… erschlossen: ihr Tempo… Geschwindigkeit, rasches Wahrnehmen von Bauten, als wäre diese Stadt kein Gebilde aus Stein, Beton und Glas, sondern ein Traum, aus dem zu erwachen nicht möglich scheint. Zwar ist alles kenntlich, erkennbar, man identifiziert die Ecken und Alleen, doch im Zustand von Phantasmagorien… (Die Stadt) erscheint nicht als Vedute, vielmehr als ein Farbrausch, eine visuelle Unruhe, wie sie uns, die wir uns zwischen den kulissenartigen Schemen bewegen, unserem eigenen Selbst entsprechend erscheint. Anders als Krigar kann man die Stadt nicht mehr sehen und aufnehmen: Sie ist der Ausdruck unserer Psyche, heterogen, brutal, verwirrend und wirr, kein Platz der Besinnung, des Sinnierens. Krigar hat sensibel dieses moderne Babel erfaßt, und seine Bilder spiegeln unseren eigenen inneren Zustand wieder. Die modifizierte Hölle sind wir, das modische Inferno, der von divergenten Schatten behauste Hades, unter denen wir nach Halt und Sicherheit suchen, ohne sie zu finden. An den Felsen dieser Stadt geschmiedet, erleidet hier jeder sein hastiges Schicksal. André Krigar hat uns dieses Menetekel aufgemalt, damit wir uns unser selbst bewußt werden – wenigstens beim Anblick seiner Gemälde.“

> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 2,7 MB)
> André Krigar, Website

André Krigar
„Willy-Brandt-Straße”
2006, Öl auf Hartfaser, 75 x 75 cm

André Krigar
„Waltershof im Hamburger Hafen”
2005, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm

André Krigar
„Michaelisbrücke, Hamburg”
2007, Öl auf Leinwand, 120 x 100 cm

André Krigar
„Karl-Wolff-Straße, Altona”
2007, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm
André Krigar
„o. T.”
2006, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm

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Ausstellung 27. April bis 2. Juni 2007
Louis
„Vor und hinter dem Deich”

Eröffnung am Donnerstag, dem 26. April 2007 um 19 Uhr
in Anwesenheit des Malers.
Louis spricht sein Gedicht „Weg“.

„Worin besteht also der Reiz, draußen zu malen? – Der Maler wird zu einem kleinen Gott, der die Welt aufs neue schafft, nach eigenen Vorstellungen ordnet… Der Pinsel macht einen genialen Strich – oder war es der Künstler?… Rohrsänger konzertieren im Schilf. Ein Greif beginnt eine Rasterfahndung. Ein Fisch verursacht kreisförmige Wellen (der Angler ist eingeschlafen, und seine Frau schmiert Butterbrote).
Gebäude verfallen. Werden von blühenden Pflanzen überwuchert – und noch rechtzeitig vom Maler eingefangen. Vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber fast.
Wenn nur die Klatschmohnblüte von ihrem Glück wüßte…
Oder die schmelzende Spur im Schnee…“ (Louis)

Der Maler Louis ist besonders mit seinen Bildern, die „vor Ort“ also direkt vor dem Motiv entstanden sind, bekannt geworden. Ich konnte bereits in den Gruppenausstellungen „Hinaus“ (2003 mit Krigar, Krüerke, Lehmpfuhl, Stein und Wendland) und „Maler am Meer“ (2005 mit Kamili, Krigar, Lehmpfuhl, Moeller, Suplie und Wendland) Bilder von ihm zeigen. Neben seinen Atelierbildern malt er auch ungewöhnlich große Formate draußen in der Landschaft. Zahlreiche Publikationen wie „15 Jahre Reisefieber“, „Ausflüge“ und „Weg“ (in beiderlei Bedeutung des Wortes) spiegeln diese Arbeit, die durchaus nicht bloß impressionistisch zu deuten ist, sondern zu magischen Bildfindungen geführt hat. In den letzten Jahren hat es den Künstler immer wieder zum Meer gezogen, und es entstanden neue Bilder „vor unter hinter dem Deich“.

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 400 KB)
> Louis, Website

Louis
„Bergen (N-H)”
2007, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Louis
„Ouzo II”
2006, Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm

Louis
„Parzelle”
2006, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Louis
„Symi”
2006, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm
Louis
„Tango Sur”
2006, Acryl auf Leinwand, 120 x 160 cm

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Ausstellung 2. März bis 21. April 2007
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„GEMEINSAM”

Eröffnung am Donnerstag, dem 1. März 2007 um 19 Uhr
es spricht Detlev Lücke zur Einführung in das Ausstellungsprojekt.
Die Künstler sind anwesend.
Yuiriko Takada und Yoko Tominaga spielen vierhändig auf dem Flügel
Werke von Fauré, Saint-Saëns und Strawinsky.

Es erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Detlev Lücke, 60 S. 25 Abb., broschiert.

Gemeinsam ein Bild malen – kann das funktionieren?
Falko Behrendt (*1951) und Andreas Homberg (*1950) studierten zusammen an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und sind seit 1975/76 freie Maler und Graphiker. Seit dem Studium befreundet, zogen beide als junge Künstler nach Neubrandenburg, stellten oft miteinander aus und hatten außerdem zahllose Einzel- und Gruppenausstellungen. Nach einigen Umzügen hat Andreas Homberg seit vielen Jahren neben seinem Schweriner ein Hamburger Atelier und Falko Behrendt lebt nicht weit entfernt in Schleswig-Holstein. Beider Werk stellt eine lange und prominente künstlerische Entwicklung dar. Heute befinden sich ihre Arbeiten in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen. Die künstlerischen Techniken und Ausdrucksweisen haben sich schon seit ihren Anfängen weit voneinander entfernt, zumindest auf den ersten Blick, wenn man an Behrendts Bildfindungen voll poetisch zeichenhafter Spurensuche und an Hombergs oft dramatisch bewegte, mystisch anmutende Farbenwelten denkt.
So erscheint es um so erstaunlicher, daß die beiden Künstler ein einzigartiges Projekt mit dem Titel: „Gemeinsam“ vorstellen: Ein Jahr lang haben Behrendt und Homberg gemeinsame Bilder komponiert und gemalt: „Die entstandenen Bilder sind von expressiver Wucht und außerordentlicher Vitalität… Der ‚Malgrund‘ waren die geistige Übereinstimmung im Ganzen wie der gegenseitige Respekt voreinander… Die Lust zum Malen dieser tiefgründigen und assoziationsreichen Bilder war die nötige Basis des Erfolgs.” (Detlev Lücke). Sie selbst dazu: „Wir wissen schließlich, wer neben einem arbeitet.”

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 200 KB)
> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 950 KB)
> Falko Behrendt, Biographie
> Andreas Homberg, Biographie

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Sommerlicht”
2006, Öl auf Hartfaser, 80 x 120 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Südmeer”
2007, Öl auf Leinwand, 140 x 110 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Kleine Küste”
2006, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Im Hafen”6
2007, Öl auf Leinwand, 70 x 80 cm
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Auf der Elbe”
2007, Öl auf Hartfaser, 80 x 75 cm
Falko Behrendt und Andreas Homberg
„Am Strand”
2006, Öl auf Hartfaser, 75 x 80 cm

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Ausstellung 12. Januar bis 24. Februar 2007
Michael Fieseler, Malerei

Eröffnung am Donnerstag, dem 11. Januar 2007 um 19 Uhr
es spricht Professor Kurt Haug in Anwesenheit des Künstlers

In unserer dritten Einzelausstellung von Michael Fieseler zeigen wir anläßlich seines 40. Geburtstages die neuen Bilder, geben aber gleichzeitig einen kleinen Einblick in seine bisherige zehnjährige Arbeit als Maler.
„Neben historischen Häuptern, die zu neuen Interpretationen inspirieren, und Landschaften, die in großzügigen Pinselzügen und idealistisch gesteigerten Farben die nordhessische Heimat des Künstlers wiedergeben, fasziniert eine Reihe jüngerer Gemälde durch ein außergewöhnlich seltsam anmutendes und bemerkenswertes Stilelement: Wie ein Leitmotiv durchkreuzen lange und schlanke Stäbe sonderbare, in Hell-Dunkel-Kontrasten dargestellte Szenarien, auf denen Teile nackten menschlichen Fleisches und Fell zu sehen sind. Unmerklich verführen diese einzigartigen Darstellungen in das Reich bekannter Themen der Welt- und Kunstgeschichte, wie die Vertreibung aus dem Paradies oder die Flucht vor der Gewalt des Krieges. Ein Wettstreit zwischen realer Präsenz und Abstraktion beginnt. Sind die Kompositionen aus Öl auf Nessel Parodien auf alte Meister des Barocks und der Renaissance?” (Michaela Reimers)

Katalog zur Ausstellung, 20 S. broschiert (7,- zzgl. 1,45 Versand)
> Katalog zur Ausstellung als PDF (Download ca. 1.1 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download ca. 220 KB)
> Künstlerbiographie

Michael Fieseler, „Drama der Berge II”, 2005
Öl auf Nessel, 150 x 280 cm

Michael Fieseler, „Back To Florida VIII”, 2005
Öl auf Nessel, 70 x 100 cm

Michael Fieseler, „Arkadien I”, 2005
Öl auf Nessel, 200 x 240 cm

Michael Fieseler, „1914 Ockerland”, 2006
Öl auf Leinwand, 190 x 260 cm
Michael Fieseler, „Drama der Berge III”, 2006
Öl auf Leinwand, 140 x 190 cm
Michael Fieseler, „El Dorado”, 2006
Öl auf Leinwand, 190 x 190 cm

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Ausstellung 3. November 2006 bis 6. Januar 2007
Reinhard Stangl: „Geschlossene Gesellschaft”

Eröffnung am Donnerstag, dem 2. November 2006 um 19 Uhr
durch Augustin Martin Noffke in Anwesenheit des Künstlers

In unserer dritten Einzelausstellung von Reinhard Stangl zeigen wir hauptsächlich Stadtbilder, nämlich Barszenen, nächtliche Straßen und Passanten. Das Thema „Nacht in der Stadt“ erscheint als ein Ensemble aus dunklen, pulsierenden Farben und einigen, die lichtgepunktete Schwärze durchbrechenden, roten und weißgelben Flecken: Ein aus Farben komponierter „Großstadtblues“. Dann wieder geballte Menschengruppen, einsame Trinker und intensive Frauenbilder… Dunkelheiten in Konfrontation mit aggressiv gesetzten, grellen Akzenten. Die Bilder lesen sich wie Psychogramme menschlicher Verhaltensweisen. Der Museumsdirektor Eberhard Roters nannte Stangls Bilder: „Dunkelräumige und dunkelfeurige Gemälde, die von der Einsamkeit der Menschen zueinander handeln“.

> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download 350 KB)
> Künstlerbiographie

Reinhard Stangl, „Asphaltlichter”, 2004
Öl auf Leinwand, 190 x 300 cm

Reinhard Stangl, „Paris Bar”, 2002
Öl auf Leinwand, 200 x 230 cm

Reinhard Stangl, „Geschlossene Gesellschaft”, 2005
Öl auf Leinwand, 190 x 300 cm

Reinhard Stangl, „Die Treppe”, 2005
Öl auf Leinwand, 300 x 300 cm
Reinhard Stangl, „Achte Runde”, 2005
Öl auf Leinwand, 300 x 190 cm
Reinhard Stangl, „Süden”, 2003
Öl auf Leinwand, 115 x 145 cm

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Galeriekonzert Freitag, dem 6. Oktober 2006, 20 Uhr
anläßlich der Ausstellung von Sighard Gille „Die Magd”
„…und die Nacht hat ihre Lust!”

Frauke Thalacker singt
Lieder von Clara Schumann bis Richard Strauss
und Chansons von Satie bis Weill
von „Neue Liebe, neues Leben” bis „Je te veux”
von „Schlagende Herzen” bis „Je ne t'aime pas”
am Flügel begleitet von Christoph Stöcker

Eintritt 12,-/6,-

> Information als PDF (80 KB)

Frauke Thalacker, 1. Preisträgerin beim internationalen Gesangswettbewerb 2003 in Italien, studierte Gesang bei Professor Charlotte Lehmann (Hannover) nach Studien bei M. L. Ages (Lübeck) und den Professoren Hilde Zadek und Charles Spencer (Wien), trat auf im Stadttheater Lübeck, in der Kammeroper Hamburg, in den Theater Ingolstadt und Marl, bei den Coburger Sommerfestspielen usw., mit zahlreichen solistischen Liederabenden und Konzerten u.a. mit dem Kammerorchester der Philharmonie Hamburg, dem Folkwang Orchester Essen, der Prager Philharmonie, der Neuen Philharmonie Duisburg, dem Orchestre National de Lyon, den Nürnberger Symphonikern, beim Bayrischen Rundfunk und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival unter der Leitung von Aribert Reimann.

„Frauke Thalacker… schauspielerisch ein Feuerkopf und kantabel unbeirrbar sicher.“ (Allgemeine Zeitung)
„Kess pointiert sang sie… und ragte durch eine begeisternde Interpretation hervor.“ (Orpheus/Berlin)
„Locker schwebende Stimmführung, Charme und Eleganz von Frauke Thalacker bildeten den Mittelpunkt.“ (zur Aufführung von Ariadne auf Naxos in: Lübecker Nachrichten)

Christoph Stöcker studierte Dirigieren und Kirchenmusik in Bayreuth und Würzburg. Erste Engagements führten ihn nach Schwerin und Münster, wo er mit „Die lustige Witwe“ debütierte, weitere Dirigate waren z.B. „Don Giovanni“, „Westside Story“, „La Boheme“ sowie als Eigeneinstudierung „Giulio Cesar“. Als musikalischer Assistent arbeitete er an den Opernhäusern Enschede, Verona und Rom. Seit 2002 ist er an der Hamburgischen Staatsoper Solorepetitor. 2006 war er der musikalische Assistent von Christian Thielemann bei den Bayreuther Festspielen.

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Ausstellung 22. September bis 28. Oktober 2006
Sighard Gille: „Die Magd”

Eröffnung am Donnerstag, dem 21. September 2006 um 19 Uhr
durch Dr. Katrin Arrieta
in Anwesenheit des Künstlers

Der Maler Sighard Gille ist einer der bedeutendsten Vertreter der „Leipziger Schule”. In zahlreichen in- und ausländischen Museen befinden sich Werke (Nationalgalerie Berlin, Sammlung Ludwig Oberhausen, Sammlung Ludwig Peking, Saarlouis, Wolfsburg, Gießen, Altenburg, Halle, Leipzig, Schwerin, Frankfurt/Oder, Nationalgalerie Budapest usw.). Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist das Deckengemälde im Leipziger Gewandhaus. Die Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt (u.a. Biennale Venedig) und in vielen Büchern publiziert. Lieferbar sind: Werkverzeichnis der Bilder, Skulpturen und Grafiken (Museum Ludwig), „Auswildern. Leib. Sighard Gille” (Faber & Faber 2001) und die farbig illustrierte Ausgabe des „Don Quixote” (140 Illustrationen, Faber & Faber 2004). Seit 1991 ist er Professor für Malerei an der Leipziger Hochschule und prägte so wesentlich die neue, junge „Leipziger Schule” mit.

Die Ausstellung wird durch die langjährige Direktorin der Rostocker Kunsthalle Dr. Katrin Arrieta eröffnet.

Katalog DIN A4, 24 S., durchgehend 4-farbig, broschiert, 10,-
Das Vorwort schrieb der Leipziger Kunsthistoriker Dr. Meinhard Michael.

> Katalog als PDF (Download 2 MB)
> Faltblatt zur Ausstellung als PDF (Download 250 KB)
> Eröffnungsrede als PDF (Download 92 KB)
> Sighard Gille Website

Sighard Gille, „Die Magd”, 2006
Öl auf Leinwand, 180 x 160 cm

Sighard Gille, „Hamburg. Sternwarte”, 2006
Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm

Sighard Gille, „Weißer Holunder”, 2006
Öl auf Leinwand, 160 x 200 cm

Sighard Gille, „Das Bad”, 2006
Öl auf Leinwand, 120 x 180 cm

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Ausstellung 22. August bis 16. September 2006
Sommerbilder


Justine Albronda (Amsterdam)
Brian Fitzgibbon (Hamburg)
Edwin Hagendoorn (Amsterdam)
Andreas Homberg (Hamburg)
André Krigar (Hamburg)
Ilmari Rautio (Klaukkala)
Peter Schunter (Berlin)

Brian Fitzgibbon, „Cork Harbour”, 2003
Original-Farbholzschnitt, Auflage 10. 26,5 x 35,5 cm

Brian Fitzgibbon, „Fenit”, 2006
Original-Farbholzschnitt, Auflage 6. 20 x 29 cm

Edwin Hagendoorn, „Justine auf dem Bett in Cadiz”, 2005
Öl auf Leinwand, 53 x 79 cm
Andreas Homberg, „Gespräch zwischen den Bäumen”, 2005
Öl auf Hartfaser, 80 x 85 cm
André Krigar, „Nachbarn, Dikjen Deel (Sylt)”, 2006
Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm

Peter Schunter, „Klatschmohn”, 2003
Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm

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Ausstellung 7. Juli bis 12. August 2006
7 malen am Meer


Eröffnung am Donnerstag, dem 6. Juli 2006 um 19 Uhr
durch Dr. Karin Lehmann
in Anwesenheit der Künstler

Janko Göttlicher (Hamburg)
Sabine Kasan (Berlin)
Lars Möller (Hamburg)
Frank Suplie (Berlin)
Doris von Klopotek (Hamburg)
Corinna Weiner (Berlin)
Sigurd Wendland (Berlin)

„Am Strande waren, gegen Abend, Spiegelglätte und merkwürdige Wolkenbildung. Farben sehe ich hier am Meer, nicht zu beschreiben… Vorgestern waren sämtliche Regenbogenfarben enthalten, in unerhörter Reinheit, ein ganz bedrohlicher Himmel, der ja auch den gestrigen Gewittertag anzeigte! Gestern erlebte ich plötzlich meine Wolke… in genau den Farben! Und es ist immer so, ich kann malen, was ich will – bestätigt wird´s von der Natur selbst.“ – „Pommern und die Ostsee, das war einmal… Sie waren für mein Schaffen mitbestimmend und ich zehre noch jetzt von den Erlebnissen, die ich dort hatte.“ (Lyonel Feininger)
Im Frühjahr 2005 trafen sich 7 Berliner und Hamburger Maler zur Pleinair-Malerei im Seebad Heringsdorf. Die gemeinsam verbrachte Woche in der Museumsvilla Irmgard ermöglichte eine fachliche und freundschaftliche Auseinandersetzung unter Kollegen. Auf hohem künstlerischem Niveau zeigte sich, wie vielfältig realistische Malerei und die Beschäftigung mit traditionellen Themen heute sein kann. Die Werke dieser Pleinair-Woche sind von souveräner Zeitlosigkeit, konzentriert auf die Ursprünglichkeit der Besonderheiten dieser Insel, als ein sich ständig abwechselndes Schauspiel von Naturereignissen, die aus Luft, Licht und Wasser entstehen. Das Ergebnis dieser produktiven Woche waren beeindruckende Bilder, die anschließend in Hamburg in der Galerie Rose und in der Kommunalen Galerie in Berlin sehr erfolgreich gezeigt wurden. Somit fiel die Entscheidung nicht schwer, das Experiment Gruppenmalerei im Freien im Jahr 2006 noch einmal zu wagen.
Das Pleinair fand wiederum statt auf Einladung des Museums "Villa Irmgard", und die Ausstellung wird anschließend an Hamburg in Berlin in der Kommunalen Galerie gezeigt.

> Faltblatt als PDF (Download 276 KB)
> Katalog als PDF (Download 980 KB)

Janko Göttlicher, „Strand, gemalt unter Wettkampfbedingungen”, 2006
Öl auf Leinwand, 40 x 30 cm

Sabine Kasan, „Buhnen mit Möwen”, 2006
Öl auf Leinwand. 19 x 24 cm

Lars Möller, „Bach mit Bäumen”, 2006
Öl auf Leinwand, je 13 x 18 cm

Frank Suplie, „Erich-Weinert-Kasten”, 2006
Eitempera auf Leinwand, 50 x 60 cm
Doris von Klopotek, „Himmel”, 2006
Öl auf Nessel, 40 x 40 cm
Corinna Weiner, „Mädchenpensionat”, 2006
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm

Sigurd Wendland, „Blick vom Rettungsturm, Bansin”, 2006
Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm

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Ausstellung 16. Mai 2006 bis 1. Juli 2006
Justine Albronda

Edwin Hagendoorn
„Innenräume”
Reisebilder aus Portugal

Eröffnung am Sonntag, dem 14. Mai 2006 um 12 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Es spricht Peter Schunter.

Im Mai und Juni veranstalten wir die zweite Einzelausstellung der beiden holländischen Maler in Hamburg. Seit vielen Jahren nutzen Albronda und Hagendoorn den Winter für Malreisen in den Süden. Die letzten sechs Monate lebten und arbeiteten sie in Südportugal. Die Bilder entstanden meist direkt „vor dem Motiv“. Es sind künstlerisch und technisch brillante Umsetzungen von Erlebnissen, persönlichen Gegenständen und Räumen, die in der Verfremdung, der Intensität der Malerei und der farblichen Ausdruckskraft zugleich Abbilder und Innenbilder werden. Der Kern der Ausstellung ist die Produktion dieser portugiesischen Reise.
> Infoblatt als PDF (226 KB)
> Justine Albronda, Biographie
> Edwin Hagendoorn, Biographie

Justine Albronda, „Die beiden Kleider”,
2006, Öl auf Leinwand. 70 x 30 cm

Edwin Hagendoorn, „Atelier mit Sofa”,
2006, Öl auf Leinwand, 145 x 115 cm

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Ausstellung 23. März 2006 bis 15. April 2006
Edda Henschel: „Die Welt im Ei”

Teil 7
Miniaturszenen in echten Hühner- und Gänseeiern

Infoblatt als PDF (197 KB)

Edda Henschel, „Der Tod und das Mädchen”,
2006, Gänseei und verschiedenes, bemaltes Material

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Ausstellung 3. März 2006 bis 15. April 2006
Janosch: „Leben
& Kunst”
zum 75. Geburtstag
Retrospektive der Radierungen

Als ich Janosch 1966 das erste Mal in unserer Berliner Galerie ausstellte, war gerade sein erster Verleger pleite gegangen. Janosch meinte lakonisch: „Wenn der jetzt ein Buch von mir sieht, bekommt er Ausschlag.“ Es hatte sich jedoch ein zweiter kleiner Münchener Verlag gefunden, der es wagte, trotzdem ein neues Buch mit Janosch zu machen: „Das Auto hier heißt Ferdinand“. Die Originale dazu waren der Anlaß der Ausstellung. Janosch brachte sie uns und dazu viele freie Bilder – aber keine Preise. Meine Freundin und ich mußten sie uns ohne jeden Anhaltspunkt selbst ausdenken. Die Ausstellung wurde ein großer Erfolg und auch das neue Buch: Ich glaube, in den folgenden Jahren gab es in Deutschland kein kleines Kind, das das Auto Ferdinand nicht kannte.
Janosch wohnte damals noch bei München, kam aber seitdem oft in unsere Galerie. Er kündigte sich nie an. Das brauchte er auch nicht; denn die Anrufe von weiblichen Fans häuften sich, und wenn am Tag mehr als zehn Damen fragten: „Ist Janosch da?“, wußten wir: morgen würde er wohl eintreffen.
Manchmal bekamen wir Besuch von einer russischen Künstlerwitwe, die eines Tages ein Kilo Kaviar mitbrachte, lose in der Handtasche, in Butterbrotpapier gewickelt und handwarm. Da trat Janosch ein, ließ sich nicht lange bitten und langte zu. Bei solchen Gelegenheiten haben wir mit ihm unsere Ausstellungen und Lesungen geplant.
In den folgenden Jahren erschienen Janoschs Bücher in immer größeren Verlagen und in vielen Ländern. Janosch wurde zum wohl bekanntesten Kinderbuchautor der Gegenwart. Er zog auf seine Trauminsel, und die Anrufe der Damen wurden seltener. Als er mich das letzte Mal besuchte, in Begleitung eines berühmten Verlegers, stellte er vor: „…und das ist die Galerie, wo wir immer Kaviar mit Eßlöffeln essen!“ – Der Verleger erblaßte.
D. R.


„Von Liebe wurde viel geredet… mein Vater hatte eine Hundepeitsche, um mir zu zeigen, wie alles zu sein hatte. Und soff… Diese bedrückenden Beichten (ich war sieben) … das war die Hölle, sag ich euch. Als hätte man mir damals ein Messer in den Leib gestoßen und stecken gelassen. Kam ich später an einer Kirche oder an einer Schule vorbei, wurde das Messer herumgedreht…
Es gelang mir ja nie, Gott zu lieben. Stattdessen liebte ich die Mädels. Liebe ereignet sich nicht auf Befehl, sondern rettungslos. Die Gedanken sind ja nicht frei, da lügen die Dichter. Ich liebte Traudel (6), weil sie so schön dick und immer lustig war. Bei manchen Mädels schwinden mir immer noch die Sinne, wenn sie etwas dick sind. Helga (7), weil sie keine Schlüpfer trug und immer gern in der Hocke saß. Auch da schwänden mir immer noch die Sinne, könnte ich solches heute noch einmal erleben…”
Über Leben & Kunst:<